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Gedenkveranstaltung zum Anlass des Völkermordes an den Armeniern 1915 - 2005
Organisation et informations générales
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Sonntag, 17. April 2005, 15.00 Uhr
Collégiale, Neuenburg
Gedenkgottesdienst, Heilige Liturgie und Requiem von Komitas.
Armand Arapian und der Chor Alakiaz.
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Montag, 18. April 2005, 20.00 Uhr
Théâtre Saint-Gervais, Genf
„Moine, poète et musicien. Le voyage de Komitas.“
Ein musikalisches Theaterstück
mit Szenen aus dem Leben von Komitas, interpretiert von Armand Arapian (Bariton)
und begleitet von Vincent Leterme (Klavier).
Der Aufführung in Genf folgt eine Diskussion zum Thema:
„Den Völkermord anerkennen.
Wozu?“, mit Vahé Godel, Schriftsteller, David Collin, Journalist, und Régine
Waintrater, Psychoanalytikerin.
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Dienstag, 19. April 2005, 19.30 Uhr
Turbinensaal der Dampfzentrale, Bern
„Moine, poète et musicien. Le voyage de Komitas.“
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Mittwoch, 20. April 2005, 20.00 Uhr
Théâtre Municipal, Opéra de Lausanne
„Moine, poète et musicien. Le voyage de Komitas.“
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Samstag, 23. April 2005, 18.00 Uhr
Grossmünster Zürich
Gedenkfeier: Auszüge aus der Heiligen Liturgie und Requiem von Komitas.
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Sonntag, 24. April 2005
11.00 Uhr, St. Hagop, Genf
Requiem in der Armenischen Kirche St. Hagop in Genf.
12h00, Kath. Kirche Bernrain, Kreuzlingen
Gottesdienst und Gedenkfeier in Kath. Kirche Bernrain, Kreuzlingen.
17.00 Uhr, Berner Münster, Bern
Grosse Gedenkveranstaltung:
Liturgische Gesänge und Volkslieder von Komitas.
Delé Yaman, Volkslieder.
Cantique de Jean Racine für Chor und Orchester und Requiem von Gabriel Fauré.
Interpreten: Audrey Michael, Sopran; Chistian Gavillet, Bariton-Bass; Ensemble und Chor Delé Yaman; Leitung Luc Baghdassarian.
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Kerzenkreuze (Khatch-louïs)
Zum Gedenken werden am 24. April 2005 in den Städten
Zürich, Bern, Genf und Lausanne
vier grosse Kreuze aus Kerzen entzündet.
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90. Jahrestag des Völkermordes an den Armeniern
Zum 90. Jahrestag des armenischen Völkermordes hat die Kommission für
die Feierlichkeiten eine Reihe von Gedenkveranstaltungen organisiert. Damit
möchte sie den Schweizerinnen und Schweizern Aspekte der reichen armenischen
Kultur näher bringen, die ihre Wurzeln im sechsten Jahrhundert vor Christus
hat und die auch heute noch sehr lebendig ist. Die Kommission wünscht
die Bevölkerung zudem auf die Problematik aufmerksam zu machen, welche
die Nichtanerkennung des Völkermordes für die Nachfahren der Opfer
bedeutet.
Komitas, der grosse armenische Komponist und Musikwissenschafter, ist der
rote Faden der Veranstaltungen, die ein Musiktheater, Konzerte und religiöse
Feierlichkeiten umfassen werden. Zum Gedenken an die Opfer werden am 24.
April 2005 in den Städten Zürich, Bern, Genf und Lausanne vier
grosse Kreuze aus Kerzen entzündet.
Armand Arapian, Bariton: interpretiert grosse Rollen auf
den europäischen Opernbühnen. Er fühlt sich besonders wohl
als Interpret „schwarzer“ Figuren, ist aber auch komischen Rollen nicht abgeneigt.
Luc Baghdassarian, Orchesterleitung: studierte bei Carlo
Maria Giulini. Er ist Preisträger mehrerer bedeutender Wettbewerbe für
Dirigenten, darunter des Internationalen Wettbewerbs von Grenchen 2002. Er
dirigierte zahlreiche Orchester, darunter das Orchestre de la Suisse Romande,
das Orchestra di Roma e del Lazio und die Armenische Philharmonie sowie Chöre,
darunter den Komitas-Chor von Yerewan und „I Vocalisti“ aus Florenz.
Christian Gavillet, Bariton-Bass: Komponist, Arrangeur,
Jazz-Musiker, klassischer Sänger. Christian Gavillet ist ein facettenreicher
Musiker mit einem Repertoire, das vom Barock bis zur zeitgenössischen
Musik reicht.
Vincent Leterme, Klavier: widmet sich ganz besonders der
Musik von Aperghis, der für ihn mehrere Stücke geschrieben hat.
Daneben begeistert er sich für das Vokalrepertoire in all seinen Formen
und begleitet zahlreiche Gesangskünstler. Er unterrichtet am Conservatoire
National de Paris.
Audrey Michael, Sopran: singt auf vielen Bühnen Europas
und an internationalen Festivals. Herbert von Karajan lud sie ein, bei der
Aufführung des Parsifal an den Osterfestspielen von Salzburg mit den
Berliner Philharmonikern zu singen. Sie wirkte unter anderem bei der Verfilmung
von Monteverdis Oper Orpheus durch Claude Goretta mit. Aufnahmen von ihr
existieren unter anderem bei DG, Erato oder Harmonia Mundi.
Delé Yaman: Der Chor besteht aus Sängerinnen
und Sängern aus der Genferseegegend, die allesamt über eine grosse
Erfahrung mit kirchlichen Gesängen verfügen. Delé Yaman
bedeutet „brennendes Herz“, Titel einer Melodie von Komitas.
Alakiaz: Der Kirchenchor besteht aus Chorsängerinnen
und -sängern aus der Gegend von Neuenburg. Alakiaz ist der Name eines
armenischen Berges und gleichzeitig der Titel einer Melodie von Komitas.
Unser Dank geht an unsere Sponsoren und Mäzene für deren finanzielle
Unterstützung sowie an all diejenigen, die uns bei der Organisation
der Veranstaltungen geholfen haben:
Stadt Genf / Théatre Saint-Gervais / Dampfzentrale Bern / Opéra de Lausanne / Fondation Calouste Gulbenkian
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Kommission für die Gedenkfeier zum Anlass des Völkermordes an den Armeniern 1915 – 2005
Associations membres de la Commission de Commémoration:
- Association Suisse-Arménie
- Association des Dames Arméniennes - Genève
- Conseil de l'Église - Troinex
- Communauté Arménienne Neuchâtel-Jura
- Troupe Sanahin
- Union Arménienne de Suisse
- Union Générale Arménienne de Bienfaisance
- Utopiana
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À l’initiative de M. Patrice Mugny, le Conseil municipal
de la Ville de Genève a voté à l’unanimité une
résolution reconnaissant le génocide lors de sa séance
du 18 janvier dernier. Cela signifie que la Ville de Genève soutient
activement la Communauté lors de cette année de commémorations.
En particulier, les Arméniens seront les hôtes d’honneur de
la Fête de la musique qui sera dédiée à la Cause
arménienne.
La Commission remercie également la Ville de Berne, Département
de la Culture, pour son soutient.
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April 2005, G-WAW
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