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Un minimum d'histoire
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Documentation
préparée
par la Société pour les peuples menacés (PDF)
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Résumé:
De 1915 à 1918, plus d'un million d'Arménien(ne)s furent les
victimes de massacres et de déportations systématiques. La
Suisse n'a pas à ce jour reconnu cet événement historique
comme un génocide. De nombreuses interventions parlementaires ont
déjà demandé la reconnaissance suisse du génocide.
Le dernier en date a été le postulat Zisyadis que le Conseil
national a rejeté de justesse en mars 2001. Les développements
politiques et juridiques actuels sur la scène nationale et internationale
ont mis à nouveau la question du génocide des Arméniens
à l'ordre du jour de l'agenda politique. Lors de la session de printemps
2002, Jean-Claude Vaudroz, Conseiller national, a déposé un postulat visant la reconnaissance du génocide
arménien par la Suisse. Le postulat exige que le Conseil national
reconnaisse le génocide des Arméniens et qu'il demande au Conseil
fédéral d'en prendre acte et de la transmettre par voie diplomatique
habituelle. Avec la présente documentation, le génocide arménien
est présenté et donne lieu à une discussion politique
et juridique dans le contexte national et international.
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Liste des pays et Institutions internationales
qui reconnaissent
le Génocide des Arméniens, établie par l'Armenian National
Institute.
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Der Völkermord an den Armeniern wurde von der Partei der Jungtürken
(Ittihad) insbesondere in den Jahren 1915-1918 begangen, während
die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit dem Ersten Weltkrieg galt.
Der nationalistischen "Türkisierungspolitik" sind über eine Million
Armenier und mehrere hunderttausend Assyrer, Griechen, und Angehörige
weiterer, insbesondere christlicher Minderheiten, zum Opfer gefallen. Trotz
unzähliger Beweise für die Planung und Ausführung dieses
ersten grossen Völkermords im 20. Jahrhundert leugnet die Türkei
auch heute noch, dass das Verbrechen jemals stattgefunden hat.
Die internationale
Staatengemeinschaft folgt dem Aufruf nur zögerlich, solcher Geschichtsfälschung
mit der offiziellen Anerkennung und Verurteilung entgegenzutreten - auch
die Schweiz, deren Fall auf dieser Seite dokumentiert werden soll. Mehrere
nationale Parlamente und massgebende internationale Gremien haben sich
dem türkischen Druck nicht gebeugt und eine Anerkennung und Verurteilung
ausgesprochen, so eine Unterkommission der UNO (1985) und das Europäische
Parlament (1987 und 2000). Für eine ausführliche Zusammenstellung
von offiziellen Anerkennungen des Völkermords siehe:
Armenian National Institute
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Am 24. April
1915 wurden etwa 2300 armenische Persönlichkeiten in Konstantinopel
und anderen Städten des Osmanischen Reiches verhaftet - die meisten
später umgebracht. Dies war der Auftakt zur systematischen Vernichtung
der armenischen Bevölkerung, auf ihren seit über 2500 Jahren bewohnten
Gebieten. In diesem ersten grossen Völkermord in unserem Jahrhundert
sind über eine Million Armenier durch die Politik der jungtürkischen
Partei ermordet worden. Für das Jahr 1912 schätzte der deutsche
Armenienexperte Johannes Lepsius die Grösse der armenischen Bevölkerung
auf 2'100'000.
Unter dem
Vorwand der Kriegsnotwendigkeit sammelte man Armenierinnen und Armenier
jeden Alters, ob krank oder schwanger, und schickte sie auf wochenlange
Märsche. Das Ziel dieser Deportationen war die syrische Wüste, das
Nichts... Die Kolonnen wurden überfallen, tausende fielen Massakern zum
Opfer, andere liess man verdursten und verhungern.
An den Grausamkeiten
haben sich sowohl reguläre Polizeikräfte, als auch Angehörige
einer Sonderorganisation (Teskilati Mahsusa) beteiligt, welche zum grössten
Teil aus Sträflingen bestand, die man unter der Bedingung frei gelassen
hatte, dass sie sich an den Massakern beteiligten.
Die Ursachen
für das auf höchster Regierugsebene geplante und angeordnete Morden
liegen in nationaler und religiöser Intoleranz. Der um die Jahrhundertwende
erwachende und während des Ersten Weltkrieges herangereifte türkische
Nationalismus wollte sich nicht mit einem Vielvölkerstaat, wie ihn
das Osmanische Reich darstellte, abfinden. Er strebte deshalb entweder die
Türkisierung oder die Vernichtung der von der Türkei beherrschten
Völker an. Durch ihr Streben nach Regionalautonomie sowie ihrem Widerstand
gegen alle Assimilierungsversuche fielen in erster Linie Armenier der aggressiven
Nationalidee zum Opfer.
Viele der
obersten Verantwortlichen des Völkermords hatten sich ins Ausland abgesetzt
oder Zuflucht gefunden bei Attatürks revolutionärer Bewegung.
Aus Rücksicht auf den von Stalin wie vom Westen umworbenen neuen türkischen
Machthaber, liessen die Ententemächte (England, Frankreich, USA, Italien)
zu, dass die eingeleiteten gerichtlichen Prozesse eingestellt wurden. Aus
den Aussagen der Angeklagten, aus unzähligen diplomatischen Berichten
westlicher Gesandter, aber besonders auch der türkischen Kriegsverbündeten
Deutschland und Österreich-Ungarn sowie aus Augenzeugenberichten von
europäischen und amerikanischen Angestellten, von Ärzten, Militärs,
Missionaren und nicht zuletzt auch von den Überlebenden selber geht
klar hervor, dass das Verschwinden der armenischen Bevölkerung Ostanatoliens
das Resultat einer Politik des Völkermords gemäss der UNO-Konvention
von 1948 ist. Die Ausrottung war geplant, die Instrumente der Durchführung
eigens dafür geschaffen, und die Vernichtung wurde mit den zur Verfügung
stehenden Mitteln in die Tat umgesetz.
Schon 1939
konnte Adolf Hitler als Rechtfertigung seines Vorgehens zynisch fragen:
"Wer redet noch von der Vernichtung der Armenier?" Es scheint eine Selbtverständlichkeit
zu sein, dass Morde auch als solche in die Geschichte eingehen. Doch auch
heute noch ist der Völkermord an den Armeniern kaum bekannt, was für
die Türkei ein Grund mehr ist, die Verbrechen zu leugnen. Und auch heute
noch zieht ein Grossteil der Staaten es vor, der türkischen Leugnungspolitik
nicht zu widersprechen. |
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Other links -
Armenian Genocide: A Bibliography
- Armenian National Institute
- Lepsius Archiv
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