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[FED]09/05:Conférence à Istambul sur le Génocide
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 PostPosted: Fri Sep 23, 2005 8:34 am    Post subject: [FED]09/05:Conférence à Istambul sur le Génocide Reply with quote Back to top

Please look for English version further down here.
Bitte Deusche Version hier unter lesen.

22 septembre 2005 | Armenews |

CENSURE

Le Tribunal administratif n°4 d'Istanbul a décidé jeudi 22 septembre de suspendre la conférence intitulée « Les Arméniens ottomans au temps du déclin de l'empire: la responsabilité scientifique et les problèmes de démocratie ».

La décision de la cour d'Istanbul est intervenue après qu’un avocat, membre de la Fondation de l'Union des Avocats, en ait fait la demande. Organisé dans un climat tendu, l'évènement devait réunir une soixantaine d'universitaires et d'intellectuels turcs « critiques », qui devaient examiner dans le détail les massacres d'arméniens commis entre 1915 et 1917, sous l'empire ottoman et la position d'Ankara. Cette initiative sans précédent en Turquie avait suscité l'indignation des nationalistes. L'événement avait déjà été programmé pour le mois de mai avant d'être reporté sous la pression du ministre de la Justice Cemil Cicek, qui avait accusé ses participants de « trahison ». Sévèrement critiqué par les diplomaties européennes, le gouvernement s'était distancié des propos de son ministre – « une déclaration personnelle », avait assuré le Premier ministre Recep Tayyip Erdogan, qui a encouragé les chercheurs à poursuivre leurs travaux et qui était à l’origine de cette deuxième conférence. Avant l’annulation de ce forum plusieurs petits partis nationalistes s’étaient insurgés contre sa tenue, le qualifiant à l'instar du Hür Parti (parti libre) de « perfidie ». Certains, comme le Parti des travailleurs (IP) avait appelé à manifester vendredi devant l'enceinte de la prestigieuse université de Bogazici. Peu avant cette nouvelle annulation l’un des intervenants, l'historien Edhem Eldem, avait déclaré « Notre but est simplement de réunir des intellectuels turcs dans un cadre propice à la discussion pour aborder un sujet jusque-là soigneusement évité ». Il avait espéré que le climat de tensions dans lequel a été organisée cette conférence ne dégénèrerait pas en violences


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 PostPosted: Fri Sep 23, 2005 8:38 am    Post subject: Spiegel|Gericht verbietet Konferenz zu Massaker an Armeniern Reply with quote Back to top

22. September 2005 | Spiegel Online |

TÜRKEI

Gericht verbietet Konferenz zu Massaker an Armeniern


Das Massaker an den Armeniern vor hundert Jahren bleibt in der Türkei ein Tabuthema. Ein Gericht in Istanbul hat jetzt eine Universitätskonferenz über die Ereignisse untersagt.

Istanbul - Eine Begründung der richterlichen Entscheidung lag zunächst nicht vor. Der Nachrichtenagentur Anadolu zufolge räumte das Gericht den Universitäten die Möglichkeit einer Berufung ein, verlangte aber, die Veranstalter müssten Dokumente zum akademischen Hintergrund der Teilnehmer und Beweise dafür vorlegen, dass sie unterschiedliche Standpunkte zur Verfolgung der Armenier im Osmanischen Reich verträten.

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan verurteilte die Gerichtsentscheidung. Drei Istanbuler Universitäten hatten die Konferenz im Mai verschoben, nachdem Justizminister Cemil Cicek die Veranstalter der Propaganda und des Verrats beschuldigt hatte. Die gewaltsame Vertreibung von Millionen von Armeniern in den Jahren 1915 bis 1923 ist in der Türkei ein Tabuthema. Die armenische Darstellung, der Tod von 1,5 Millionen Menschen sei ein geplanter Völkermord gewesen, wird zurückgewiesen.

Die Konferenz wäre die erste in der Türkei gewesen, auf der nicht nur offiziell genehme Versionen der Ereignisse diskutiert worden wären.

[Artikel hier] © Spiegel Online 2005
 
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 PostPosted: Fri Sep 23, 2005 8:43 am    Post subject: DerStandard|Eklat um Armenier-Konferenz in Istanbul Reply with quote Back to top

22. September 2005 | Der Standard | Istanbul

Eklat um Armenier-Konferenz in Istanbul

Erdogan missbilligt Verbot durch Gericht

Erneuter Eklat um eine "alternative" Konferenz türkischer Wissenschaftler zur Armenier-Frage: Einen Tag vor dem Beginn hat ein Istanbuler Verwaltungsgericht das Symposium zur wissenschaftlichen Aufarbeitung der blutigen Verfolgung der Armenier im Osmanischen Reich per einstweiliger Verfügung untersagt. Das Gericht sei dem Antrag einer Juristenvereinigung gefolgt, die gegen die dreitägige Veranstaltung an der Bosporus-Universität in Istanbul geklagt habe, berichteten türkische Medien am Donnerstag. Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan missbilligte die Entscheidung des Gerichts. Sie sei mit Demokratie und Meinungsfreiheit nicht zu vereinbaren.

Laut türkischen Medien hatten die Kläger Klarstellung darüber verlangt, nach welchen Kriterien die Referenten ausgewählt worden seien und von welcher Organisation die Kosten getragen würden. Das Gericht habe den Veranstaltern 30 Tage eingeräumt, um dazu Stellung zu nehmen. Erdogan kritisierte, es könne nicht angehen, eine Veranstaltung zu verhindern, die noch nicht einmal stattgefunden habe und von der man nicht wisse, was dort gesprochen werde.

Massiver Druck

Die umstrittene Konferenz war erstmals im Mai abgesagt und verschoben worden - damals nach massivem Druck der Regierung. Der türkische Justizminister Cemil Cicek hatte die Veranstaltung als "Dolchstoß in den Rücken der türkischen Nation" bezeichnet. Die Wissenschaftler arbeiteten denen in die Hand, die die Türkei des Völkermordes an den Armeniern in der Endphase des Osmanischen Reiches beschuldigten. Der Beginn der blutigen Vertreibung der Armenier im Ersten Weltkrieg hatte sich in diesem Jahr zum 90. Mal gejährt.

An dem Treffen an der Bosporus-Universität wollten Wissenschaftler teilnehmen, die anders als die offizielle Türkei davon ausgehen, dass es im Ersten Weltkrieg im damaligen Osmanischen Reich einen Völkermord an den Armeniern in Anatolien gegeben hat.

Der Gouverneur von Istanbul habe sich ausdrücklich für das Vorgehen der Justiz entschuldigt, sagte der Sprecher der Veranstalter. Bei der von Freitag bis Sonntag geplanten Konferenz sollte die offizielle Haltung des türkischen Staates hinterfragt werden. Türkische Nationalisten sehen darin Landesverrat. Das Verbot der Konferenz erging kurz vor dem Beginn der türkischen EU-Beitrittsverhandlungen am 3. Oktober.

Zur Begründung des Verbots wurde zunächst nichts bekannt. Die Veranstalter, drei Istanbuler Universitäten, haben nun 30 Tage Zeit, um ihre Position darzulegen. Danach soll das endgültige Urteil ergehen. Als einer der Organisatoren kritisierte die Istanbuler Bosporus-Universität, die Justiz sei gegen eine Konferenz eingeschritten, die noch überhaupt nicht stattgefunden habe, die Freiheit der Wissenschaft werde verletzt. Auch der deutsche Grünen-Politiker Cem Özdemir hatte seine Teilnahme an der Konferenz angesagt.

Armenien wirft den Türken vor, 1,5 Millionen Armenier gezielt ermordet zu haben. Ankara räumte bisher nur ein, dass damals zwischen 250.000 und 300.000 Armenier bei Deportationen in die syrische Wüste umgekommen seien. Den Vorwurf des Völkermords weist die Regierung in Ankara strikt zurück. Stattdessen beschuldigt sie die christlichen Armenier, sich mit Russland gegen das Osmanische Reich verbündet und hunderttausende Türken zumeist auf grausame Weise umgebracht zu haben. (APA/dpa)

[Artikel hier] © 2005 derStandard.at
 
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 PostPosted: Fri Sep 23, 2005 8:51 am    Post subject: Reply with quote Back to top

Turkey event on Armenians blocked

Aljazeera.Net

Thursday 22 September 2005, 21:11 Makka Time, 18:11 GMT

AFP

A Turkish court has blocked an unprecedented conference that was to have
questioned the country's official line on the massacres of Armenians under
the Ottoman Empire.

The planned university conference, entitled Ottoman Armenians of an Empire
in Decline, was to have opened on Friday. It already had been aborted once
after Justice Minister Cemil Cicek in May branded such discussion as
"treason" and a "stab in the back of the Turkish nation".

Thursday's court order followed a complaint by a non-governmental
organisation of lawyers opposing the three-day event.

"We received an order from the court, asking us to supply the court with
information on the case within 30 days and ordering us to suspend our
activities during this period," Nukhet Sirman, an academic on the organising
committee, told AFP.

EU concerned?

Sirman said the organisers had received a telephone call from the governor
of Istanbul, Muammer Guler, "who apologised but said he had to implement the
law".

The nature of the complaint against the conference was not immediately
clear.

Cicek's outburst raised eyebrows in European diplomatic circles about
Ankara's commitment to democratic reforms, a requirement for the 3 October
negotiations over its adhesion to the European Union.

Prime Minister Recep Tayyip Erdogan then distanced himself from the
minister's remark, calling it "a personal statement" and said he encouraged
researchers to carry out their work.

The Armenian massacres constitute one of the most controversial periods of
Turkish history.
Armenians claim up to 1.5 million of their people were slaughtered in mass
killings under the Ottoman Empire, forerunner to the present-day Turkish
republic.

Increased importance

Ankara categorically rejects claims of genocide and argues that 300,000
Armenians and at least as many Turks died in civil strife during World War
I, when the Armenians took up arms for independence in eastern Anatolia and
sided with Russian troops invading the crumbling Ottoman Empire.

The issue has taken on increased importance as some European politicans have
pressed Turkey to address the genocide claims in what Ankara sees a
politically motivated campaign to impede its bid to become a member of the
European Union.

Much to Ankara's anger, the killings have already been acknowledged as
genocide by a number of countries, including France, Canada and Switzerland.

"Our aim is simply to bring together Turkish intellectuals in an appropriate
setting for the discussion of a subject that until now has been carefully
avoided," said historian Edhem Eldem, who was to have participated in the
conference.

"It is not a question of setting up a tribunal or reaching definitive
conclusions," he told AFP.
Several nationalist groups expressed outrage over the planned conference.
The Hur party called it a "perfidy" and the small left-wing Workers' Party
called for demonstrations outside the Bogazici University, where the
conference was to have been held.

The meeting had been expected to bring together about 60 researchers,
including critical intellectuals, to examine events in eastern Anatolia
between 1915 and 1917, as well as genocide denials made by the Turkish state
since that time.

Threats

Any questioning of the official line that a genocide did not occur has
proved dangerous to writers and intellectuals.

Orhan Pamuk, the widely translated author of such internationally renowned
works as The White Castle and Snow, is set to go on trial in December for
telling a Swiss newspaper in February that "one million Armenians were
killed in these lands and nobody but me dares to talk about it".
Pamuk said he subsequently received several death threats and a local
official ordered the seizure and destruction of his works.

In Switzerland, where holocaust denial is a crime, the leader of the
Workers' Party, Dogu Perincek, is under investigation for calling the
genocide claim "a historical lie".

http://english.aljazeera.net/NR/exeres/84FAE38E-40F2-4A2E-85B4-5B7D28534D31.htm
 
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 PostPosted: Fri Sep 23, 2005 3:50 pm    Post subject: Bruxelles condamne la décision d'annuler la conférence Reply with quote Back to top

Bruxelles condamne la décision d'un tribunal turc d'annuler une conférence sur l'Arménie à Istanbul

AP | 23.09.05 | 12:49


BRUXELLES (AP) -- La Commission européenne a condamné vendredi la décision d'un tribunal turc ordonnant l'annulation d'une conférence universitaire organisée sur le génocide arménien sous l'Empire ottoman.
Cette décision prise jeudi par un tribunal d'Istanbul et qui a également été critiquée par le Premier ministre turc Recep Tayyip Erdogan risque de rejaillir sur les tentatives d'Ankara de se mettre aux normes démocratiques européennes, cela à dix jours de l'ouverture, le 3 octobre, du processus de négociations sur l'adhésion de la Turquie à l'Union européenne.
"Nous déplorons fortement cette nouvelle tentative d'empêcher la société turque de discuter librement de son histoire", a souligné la porte-parole de l'UE Krisztina Nagy.
"Le moment choisi pour cette décision la veille de l'ouverture de la conférence ressemble fort à une autre provocation", a déclaré Nagy avant d'ajouter que cette annulation "illustre les difficultés de la Turquie, et notamment de son système judiciaire, de garantir l'application efficace et uniforme des réformes dans ce pays".
Elle a insisté sur le fait que l'annulation de cette conférence universitaire "sera mentionnée" dans le rapport régulier de la Commission sur le plan de réformes de la Turquie qui doit être publié le 9 novembre prochain.
Cette conférence devait traiter de l'un des sujets les plus sensibles de la vie politique turque -le massacre des Arméniens durant la chute de l'Empire ottoman au cours de la Première guerre mondiale qu'un nombre grandissant pays reconnaissent officiellement comme un génocide. AP
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 PostPosted: Fri Sep 23, 2005 8:04 pm    Post subject: La conférence reportée à demain à l’universite de Bilgi Reply with quote Back to top

La conférence sur le génocide arménien a été reportée à demain à l’universite de Bilgi


CENSURE , Vendredi 23 septembre 2005 –ARMENEWS-18 heures
La conférence sur les Arméniens ottomans devrait maintenant avoir lieu demain à l'université Bilgi d'Istanbul. Cette information a été donnée vendredi dans l’après-midi par le Dr. Halil Berktay qui est le président du comité d'organisation. M.Berktay a indiqué que la suspension du tribunal administratif jeudi soir a non seulement violé la liberté d'universitaire mais a également dénigré le droit à un discours libre. Halil Berktay a déclaré que le verdict de la cour n'était pas légal. « Ce n'est pas du ressort d’une court de remettre en cause la capacité universitaire des participants » a déclaré le président du comité d’organisation lors d’une conférence de presse vendredi. Il a ajouté que la décision de jeudi de la cour liait l'université de Bogazici mais pas celle de Bilgi. Le ministre de la justice Cemil Cicek, qui avait bloqué l'organisation de la première conférence en mai, a ironiquement dit que l'université de Bilgi pourrait accueillir La conférence contreversée « il n’y a aucun empêchement légal contre la tenue de la conférence à l'université de Bilgi ». Peu après on apprenait par l’agence de presse Anadolu que le recteur de l’université de Bilgi, le professeur Aydin Ugur avait donné son accord à la tenue de la conférence dans son université. ( TOP NEWS)
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 PostPosted: Sat Sep 24, 2005 4:12 am    Post subject: Manifestants nationalistes restés mobilisés toute la journée Reply with quote Back to top

Les manifestants nationalistes sont restés mobilisés toute la journée

CENSURE, Vendredi 23 septembre 2005 –ARMENEWS-22 heures
Plusieurs groupes ont tenu des piquets de protestation vendredi toute la journée devant l'université de Bogazici à Istanbul pour protester contre la tenue de la conférence malgré sa suspension par la quatrième cour administrative. Des membres de l’association Culture et Ethnies ont déposés des photographies de femmes et d’enfants soi-disant ayant été tués par les troupes arméniennes pendant la première guerre mondiale sur les barrières entourant le campus de l'université. A leurs côtés des membres de la Plateforme du Pouvoir Nationale étaient présents soutenant la décision de la cour. Leur président Kemal Kerincsiz, qui est également membre du conseil exécutif de l'association des juristes nationalistes a déclaré « hier, la question arménienne a été discuté au Parlement européen et un parlementaire a déclaré « ils (des autorités turques) nous ont fait une promesse. Comment pourraient ils suspendre la conférence maintenant? » Maintenant nous voulons savoir qui a fait cette promesse? Était-ce le premier ministre ou le ministre des affaires étrangères? Nous nous attendons à ce que le premier ministre Recep Tayyip Erdogan fasse une déclaration ». Kemal Kerincsiz a ajouté « la conférence n'est pas scientifique du tout. Elle vise à expliquer des vues partisanes de la diaspora arménienne. Le réel but de ce colloque est de pousser le pays dans le chaos et de le faire éclater en créant une grande Arménie et un grand Kurdistan». M.Kerincsiz a ajouté « la nation turque a l'histoire la plus honorable et la plus propre du monde. Il n'y a rien de honteux dans notre histoire concernant la relocalisation des Arméniens en 1915 pour des raisons de sécurité. La Turquie a déjà ouvert à la recherche ses archives. Selon des documents dans ces archives, 527000 turcs ont été massacrés par les troupes arméniennes ». Au nom du mouvement patriotique, Bedri Baykam, un prééminent peintre turc, a déclaré « quelques cercles ont voulu organiser cette conférence avec une mentalité partisane, antidémocratique et fallacieuse ». Dans une autre partie d'Istanbul, les membres de l'association des officiers retraités ont également manifesté pour protester contre la conférence. Riza Kucukoglu, Président de l'association des officiers retraités a indiqué « nous respectons la décision de la cour. Nous croyons que l'université de Bogazici a été sauvée de l’occupation arménienne après la décision de la cour ». Alors que va-t-il se passer samedi et dimanche, alors que les groupes nationalistes hostiles à la conférence restent mobilisés ? Un petit signe d’espoir les étudiants de Bogazici ont manifesté toute la journée, la bouche recouverte d'un baillon, contre l'ordre de la cour, selon Anatolie.
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 PostPosted: Sat Sep 24, 2005 4:19 am    Post subject: Les juges turcs refusent le débat sur le génocide arménien Reply with quote Back to top

LE FIGARO
http://www.lefigaro.fr/international/20050924.FIG0055.html?214413

TURQUIE
A quelques jours de l'ouverture des négociations d'adhésion
Les juges turcs refusent le débat sur le génocide arménien


A quelques jours de l'ouverture des négociations d'adhésion entre l'Union européenne et Ankara, Jacques Chirac s'est dit satisfait de la réponse apportée par les Vingt-Cinq à la Turquie après son refus de reconnaître Chypre. «La contre-déclaration de l'Union européenne répond aux préoccupations françaises», a affirmé le président français.

Istanbul : Marie-Michèle Martinet
[24 septembre 2005]



Le génocide arménien reste décidément un sujet tabou en Turquie. Pour la deuxième fois en moins de six mois, une conférence organisée conjointement, à ce sujet, par deux prestigieuses universités stambouliotes, vient d'être suspendue par la justice turque. Cette décision, prise à la veille de l'ouverture des négociations d'adhésion européenne de la Turquie prévue le 3 octobre, suscite de nouvelles interrogations sur la capacité d'Ankara à s'engager dans un véritable processus démocratique.



A l'occasion du 90e anniversaire du génocide arménien célébré en avril dernier, les universitaires turcs avaient cru possible d'ouvrir enfin le débat, en Turquie. L'idée était simple : inviter une soixantaine d'intellectuels critiques à exposer leur analyse sur les massacres de 1915, dont Ankara se refuse toujours à admettre le caractère génocidaire.


Programmée pour le 25 mai, la conférence fut suspendue à la dernière minute, sous l'impulsion du ministre de la Justice, Cemil Cicek, qui déclarait alors qu'un tel débat ne pouvait avoir lieu car il constituait une offense à la nation, un «coup de poignard dans le dos du peuple turc». Quelques mois plus tard, le même scénario vient de se reproduire : à la suite d'une plainte déposée par des juristes, le tribunal administratif d'Istanbul a annoncé jeudi soir la suspension d'une conférence dont l'ouverture était prévue pour le lendemain matin. «Nous regrettons vivement cette nouvelle tentative d'empêcher la société turque d'avoir un débat sur son histoire. Nous considérons également que le timing de cette décision, un jour seulement avant la date prévue de la conférence, ressemble à une nouvelle provocation», a déclaré hier la porte-parole du commissaire européen à l'Elargissement, Olli Rehn. Krisztina Nagy évoque également les «difficultés de la Turquie, et en particulier de son système judiciaire, à assurer une application réelle et constante des réformes».


On peut s'interroger sur les intentions réelles de ceux qui, en prononçant cette interdiction à quelques jours de la date cruciale du 3 octobre, compliquent indiscutablement la tâche des diplomates turcs, déjà embarrassés par la délicate question de la reconnaissance de Chypre. Veulent-ils purement et simplement saboter le dialogue difficilement engagé entre la Turquie et l'Europe ? Le premier ministre turc, Recep Tayyip Erdogan, dont l'avenir politique reste très lié au succès des négociations, a condamné la décision des juges : «La cour a jeté une ombre sur le processus de démocratisation et sur les libertés dans mon pays», a-t-il déclaré, en s'interrogeant au passage sur les compétences du tribunal.


En décembre prochain, le romancier turc Orhan Pamuk, dont les livres sont publiés en France par Gallimard, sera jugé pour avoir affirmé, dans un journal suisse, qu'«un million d'Arméniens et trente mille Kurdes ont été tués en Turquie». Ces propos, considérés comme une insulte à l'identité turque, peuvent lui valoir une peine de six à neuf mois de prison, conformément au nouveau Code pénal.


Le Parlement européen a déjà fait savoir qu'il désignerait des observateurs pour s'assurer du bon déroulement de ce procès, ce qui exaspère de nombreux Turcs qui voient dans cette démarche une volonté d'ingérence de l'Europe : «Arrêtez de faire d'Orhan Pamuk un faux héros !» s'insurge Bedri Baykam, qui dirige le très kémaliste Mouvement patriotrique, proche du principal parti d'opposition CHP. Cet agitateur politique précise cependant qu'il n'approuve pas l'interdiction prononcée par la justice turque parce qu'elle «va faire du tort à la Turquie en flattant ses ennemis». Pour cette raison, «il aurait fallu qu'un vrai débat démocratique s'engage...» , regrette-t-il, en déplorant dans le même temps que les historiens défenseurs de la version officielle turque n'aient pas été invités à la conférence d'Istanbul.


Soucieux des conséquences de cette nouvelle crise arménienne qui ravive les crispations nationalistes dans le pays, Hrant Dink, le rédacteur en chef du journal bilingue Agos, publié en turc et en arménien, s'efforce de calmer le jeu : «Il n'y a rien à dire pour le moment, a-t-il prudemment déclaré. Il faut surtout garder son calme et réfléchir à ce qui vient de se passer.» Jusqu'à présent, la communauté arménienne de Turquie s'est déclarée favorable à l'adhésion à l'Europe, sachant qu'un tel ancrage serait la meilleure protection pour l'avenir des minorités dans le pays.[/url]
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 PostPosted: Sat Sep 24, 2005 4:36 am    Post subject: Le tabou du génocide arménien se fissure en Turquie Reply with quote Back to top

LIBERATION
http://www.liberation.fr/page.php?Article=326006

Le tabou du génocide arménien se fissure en Turquie

Une université d'Istanbul a accepté vendredi d'accueillir une conférence sur le sort réservé aux Arméniens pendant la Première Guerre mondiale, contournant ainsi la décision, prise par un tribunal turc, de retarder cet événement.


Par Marc SEMO

vendredi 23 septembre 2005
Ankara, envoyé spécial


C'est une première: une soixantaine d'intellectuels et d'historiens turcs vont publiquement remettre en question lors d'un colloque universitaire la version officielle sur les massacres d'Arméniens de 1915 en soulignant leur évident caractère génocidaire. «Suspendue» au dernier moment sur décision de la quatrième chambre du tribunal administratif d'Istanbul, cette conférence sans précédent en Turquie se tiendra finalement à l'université de Bilgi sur la rive européenne du Bosphore afin de tourner l'interdiction de la tenir dans celle de Bogazici. L'annonce a été faite vendredi en fin d'après-midi, trop tard théoriquement pour permettre un nouveau recours en justice des diverses associations nationalistes opposées à cette remise en cause de la version historique officielle.

Alors que la plupart des historiens affirment qu'au moins un million d'Arméniens ont été exterminés dans des massacres et des déportations forcées organisées par le gouvernement «jeune turc» allié de l'Allemagne pendant la première guerre mondiale, les autorités d'Ankara reconnaissent tout au plus 300.000 victimes arméniennes et autant de Turcs dans des massacres croisés. Cette conférence au titre prudent «les Arméniens ottomans au temps du déclin de l'empire» avait déjà du être annulée en mai dernier après que le ministre de la Justice du gouvernement islamiste Cemil Cicek ait accusé ses organisateurs de «donner un coup de poignard dans le dos à la Turquie». Mais face au tollé des capitales européennes, le Premier ministre Recep Tayyip Erdogan l'avait désavoué.

Une ombre sur le processus de démocratisation
A nouveau, le gouvernement qui a fait de l'ouverture des négociations d'adhésion avec l'Union Européenne prévues pour le 3 octobre sa grande priorité politique, est intervenu pour soutenir les organisateurs du colloque. «La cour a jeté une ombre sur le processus de démocratisation et sur les libertés dans mon pays», a déclaré le Premier ministre Recep Tayyip Erdogan tard jeudi soir, s'interrogeant sur la compétence du tribunal. «Alors que le 3 octobre approche, ceux qui, en Turquie ou à l'étranger, travaillent à empêcher ce développement jettent leurs dernières forces», a affirmé de son coté à New York le ministre des Affaires étrangères Abdullah Gül. Un message de ce ministre sera d'ailleurs lu samedi à l'ouverture des travaux: il y affirme haut et fort «qu'il est très important que la Turquie discute de cette question et qu'elle n'a pas à avoir honte de son passé».

Un tabou se fissure
«Ce bras de fer montre que l'Etat est divisé, souligne Ahmet Insel, professeur à Paris I et à l'université stambouliote de Galatasaray qui est un des organisateurs de la conférence. Il y a des poches de résistances encore opposées aux réformes mais désormais la société civile et les forces démocratiques ont les moyens d'aller de l'avant». La plus grande partie des journaux ont également durement critiqué la tentative d'empêcher ce débat sur un point tout à la fois sensible et essentiel de l'histoire turque. Le quotidien libéral "Radikal" a titré : «Coup d'arrêt de la justice à la science». "Un coup du tribunal à la liberté d'expression", a de son coté estimé le journal Milliyet. "Ce qui est débattu est en fait de savoir si la Turquie sera gouvernée par des tabous ou des règles démocratiques (...), si nous allons scruter l'histoire pour la paix et la compréhension ou pour le rejet et l'hostilité", affirme de son côté la Fondation pour l'Histoire, qui regroupe des intellectuels et des historiens engagés notamment dans le projet d'écriture de nouveaux manuels d'histoire pour les écoles.

Le tabou du génocide arménien commence donc à se fissurer en Turquie. De tels débats publics auraient été impensables il y a encore quelques années. A l'automne dernier s'était aussi tenu à Istanbul une grande exposition de cartes postales et de gravures sur la "mémoire arménienne" et leur vie dans l'empire ottoman avant les grands massacres commencés à la fin du XIXe siècle et qui ont culminé entre 1915 et 1917. (1)

"Une grande Arménie et un grand Kurdistan"
Les tentatives d'empêcher cette conférence ont également suscité de dures réactions de Bruxelles. «L'absence de motivations légales sérieuses pour cette interdiction de dernière minute ressemble à une provocation», a ainsi affirmé la porte parole de la Commission Krisztina Nagy. Que va-t-il se passer samedi et dimanche, alors que les groupes nationalistes hostiles à la conférence restent mobilisés, notamment l'Association des juristes nationalistes, auteure du recours en justice. Son président Kemal Kerincsiz a d'ailleurs déclaré que "le réel but de ce colloque est de pousser le pays dans le chaos et de le faire éclater en créant une grande Arménie et un grand Kurdistan". La frontière entre l'Arménie et la Turquie est close depuis 1993 par Ankara pour protester contre l'occupation de territoires de l'Azerbaidjan par les Arméniens du Haut Karabagh, enclave arménienne dans le territoire azéri.

(1) Les autorités ottomanes les soupçonnaient de vouloir prendre fait et cause avec les armées russes qui avançaient dans l'est. Mais les déportations, les marches forcées et les massacres ont visé l'ensemble de la communauté même loin des zones de front. Il reste aujourd'hui à peine 60 à 80 000 Arméniens en Turquie pour la plupart à Istanbul, ou au sud dans le petit village de Vakiflar près d'Iskenderun.
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Sarkis Shahinian
 
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 PostPosted: Sat Sep 24, 2005 1:20 pm    Post subject: Herald Tribune: Court's ban of Armenian confer. circumvented Reply with quote Back to top

International Herald Tribune

Turkish court's ban of Armenian conference
is circumvented


The Associated Press, Reuters

SATURDAY, SEPTEMBER 24, 2005

ISTANBUL An Istanbul court's decision to block a conference on the World
War I massacre of Armenians has embarrassed Turkey at a sensitive moment
and angered EU states just 10 days before the planned start of EU entry
talks. But conference organizers moved on Friday to circumvent the ruling,
which banned it from two universities. A spokeswoman for a third
Istanbul university said it would act as the host for the conference.


Turkey has always denied claims that Ottoman Turkish forces committed
genocide against Armenians during the war, but under pressure from the
European Union it has called for historians to debate the issue, not
politicians.

The Istanbul university conference aimed to give historians that chance,
but on Friday, when the conference was due to open, the debate was
political rather than academic.

Prime Minister Tayyip Erdogan said the court verdict had "nothing to do
with democracy." Foreign Minister Abdullah Gul said Turkey had only
itself to blame. "There is no one better than us when it comes to
harming ourselves," he said.

Late on Thursday, an Istanbul court barred two universities from playing
host to the conference pending information on the qualifications of the
speakers. The court also wanted to know who was participating and who
was paying for it.

But Justice Minister Cemil Cicek later said there was nothing to stop
the conference from moving to another location.

Aydin Ugur, president of Istanbul Bilgi University, said the conference
would be held Saturday morning at Bilgi. He said the court's order had
been directed at two other universities, and had "nothing to do with Bilgi."

The European Commission condemned the court's verdict.

Krisztina Nagy, the EU executive's spokeswoman for enlargement said that
the timing of the ruling, coming a day before the conference, and the
apparent lack of legal motivation behind it "looks like yet another
provocation."

Enlargement Commissioner Olli Rehn previously called a Turkish court's
plans to prosecute a best-selling novelist, Orhan Pamuk, a provocation.
Pamuk faces as much as three years in jail on charges of "denigrating
the Turkish identity" on accusations he backed claims that Armenians
suffered genocide 90 years ago. Turkey accepts many Armenians were
killed during World War I, but says they were victims of a partisan
conflict that also claimed thousands of Turkish lives. Turkey denies any
systematic genocide.

The Armenian conference had already been postponed in May after the
justice minister accused its organizers of treason.

Turkey closed its border and cut diplomatic ties with Armenia in 1993 to
protest against Armenian occupation of the territory of Azerbaijan, a
regional Turkic-speaking ally of Ankara.

Turkish academics and European Union observers have insisted that the
conference was not only a chance for Turkey to face one of the most
sensitive issues in its history, but also a test of Turkey's willingness
to permit open discourse.
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 PostPosted: Sat Sep 24, 2005 1:28 pm    Post subject: La conférence sur les Arméniens Ottomans a débuté à Istanbul Reply with quote Back to top

La conférence sur les Arméniens Ottomans a débuté à Istanbul


CENSURE, Samedi 24 septembre 2005 –ARMENEWS-13 heures

La conférence s'est ouverte samedi matin à Istanbul, malgré la présence de manifestants de groupes nationalistes et sous l’œil de 200 policiers qui ont été déployés pour la circonstance . Une trentaine de membres du Parti de l'Action nationaliste (MHP, extrême droite) ont hué les participants au moment de leur arrivée à l'Université de Bilgi où se déroule cette conférence. Sur une banderole géante déployée au milieu de 150 membres du Parti des Travailleurs (IP, extrême gauche) on pouvait lire « le génocide arménien est un mensonge international». Les protestataires scandaient « le gouvernement doit démissionner, la trahison ne restera pas impunie ». "Cette conférence est une insulte à notre république et à la mémoire de Mustafa Kemal Ataturk", a dénoncé Erkal Onsel, dirigeant local du Parti des travailleurs. Plusieurs affiches montrant soi-disant des Turcs tués par des Arméniens ont également été apposées sur les barrières de sécurité disposées à proximité du lieu de la conférence.





Deutsche Presse-Agentur
September 24, 2005, Saturday
08:35:12 Central European Time


Protests in Istanbul as Armenian genocide conference begins

Ankara

Right and left-wing nationalists joined forces in Istanbul on
Saturday to protest the start of an academic conference looking into
the massacres of hundreds of thousands of Armenians in Turkey during
and after the First World War.

Hundreds of police officers were on duty at Bigli University ensuring
that only those invited to the conference were allowed onto the
campus while protesters shouted pro-Turkish slogans outside. There
were no reports of violence.

The conference has been extremely controversial as Turkey refuses to
accept that the deaths of as many as 1.5 million Armenians
constitutes genocide. The official state line is that massacres did
occur but they were a result of Armenians living in what was then the
Ottoman Empire rising up against the state in support of invading
Russian forces.

Armenian historians argue that the massacres and the state policy of
deporting Armenians who were forced to march into the deserts of what
is now Syria was a clear act of genocide.

More than a dozen European countries have passed resolutions
specifically stating that the events of 1915 did constitute a
genocide and that Turkey should accept this and make appropriate
apologies.

The "Ottoman Armenians during the Demise of Empire" conference has
been dogged by controversy since it was planned to go ahead in May.

It was originally postponed after Justice Minister Cemil Cicek
described those participating as stabbing Turkey in the back. After
Cicek softened his words and Prime Minister Recep Tayyip Erdogan said
he believed it to be in the interests of democracy and history, the
organizers planned to start the conference on Friday at Bogazici and
Sabanci universities.

The conference appeared to have been put on hold once more when it
emerged on Thursday night that a court in Istanbul had banned the
conference. Organizers found a loophole in the ruling, however, and
moved the conference to Bilgi University.

The controversial conference comes two weeks after prosecutors filed
charges against Turkey's internationally famous author Orhan Pamuk
for "denigrating the country" when he told a Swiss news magazine that
"a million Armenians were killed". Pamuk faces up to three years
imprisonment if found guilty. dpa cw pmc
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 PostPosted: Mon Sep 26, 2005 12:20 am    Post subject: Libération: La Turquie s'entrouvre à son passé génocidaire Reply with quote Back to top

La Turquie s'entrouvre à son passé génocidaire

La première conférence jamais organisée sur le sol turc pour évoquer la question du génocide arménien de 1915-1917 a pu se tenir samedi et dimanche à Istanbul, sans incident.

Par Ragip DURAN et Marc SEMO

25 septembre 2005

Istanbul, envoyés spéciaux



À leur arrivée, les participants de la conférence prudemment intitulée «Les Arméniens ottomans au temps du déclin de l'empire» ont essuyé des jets de tomates et d'oeufs partis des manifestants nationalistes massés derrière les cordons de police en brandissant des pancartes dénonçant «les traîtres» et «mensonge du génocide arménien». Dans la petite foule, il y avait les nationalistes d'extrême droite, «les loups gris» et, un peu plus loin, d'autres du Parti des Travailleurs, ex-maoïstes ultra- nationalistes. Ils scandaient : «Le gouvernement doit démissionner, la trahison ne restera pas impunie».

«A l'Européenne, sans effusion de sang»
Par deux fois renvoyée sous les pressions des milieux nationalistes, la première conférence jamais organisée sur le sol turc pour évoquer la question du génocide arménien de 1915-1917 a quand même finalement pu se tenir samedi et dimanche à l'université Bilgi d'Istanbul sans incident majeur. Au moins jusqu'à dimanche à la mi-journée. «Cela s'est passé à l'Européenne, sans effusion de sang», se félicitait dimanche matin le quotidien populaire Posta à l'unisson de la quasi totalité des grands journaux clamant qu' «un nouveau tabou était brisé». «L'important est d'abord d'avoir réussi à tenir cette conférence et c'est une étape importante pour aller vers une Turquie qui parle de la question arménienne mais aussi de toutes sortes d'autres problèmes refoulés», a souligné le journaliste arménien d'Istanbul Etyen Mahcupyan.

«Il ne s'agissait pas seulement de discuter du passé mais aussi de l'avenir de la Turquie, a martelé Murat Belge, l'un des chefs de file de cette soixantaine d'historiens et d'intellectuels démocrates qui avaient lancé cette initiative sans précédent. C'est-à-dire de savoir si nous allons vivre dans une démocratie européenne ou si nous continuerons à être dans une société sous surveillance de l'Etat et dépendant de son bon vouloir». Ils remettaient en effet en cause publiquement l'histoire officielle en soulignant l'évidence du caractère génocidaire des déportations et des massacres organisés par le gouvernement «jeune turc» allié de l'Allemagne. Ils auraient coûté la vie à au moins un million d'Arméniens. Les autorités d'Ankara parlent de 300.000 morts et affirment qu' au moins autant de turcs ont péri dans des massacres croisés.

Vérités et réalités
L'historiographie turque souligne aussi lourdement que les Arméniens trahissaient l'empire, prenant fait et cause pour les armées russes qui avançaient à l'est. «L'histoire de la question arménienne est le produit de deux historiographies nationalistes, arménienne et turque, l'une clamant qu'il y avait un génocide et l'autre le niant», a prudemment déclaré l'historien Halil Berktay, organisateur de la conférence et professeur à Istanbul, appelant à «aller au-delà des clichés pour savoir ce qui s'est passé en 1915 et 1917». Il tient à rappeler que «la réalité est que les Arméniens sont maintenant absents d'Anatolie».

Des historiens turcs travaillant aux Etats-Unis ont été plus catégoriques dans leur remise en cause des vérités officielles. «Il suffit de regarder combien d'Arméniens il reste aujourd'hui pour savoir dans l'intérêt de quelle partie a été résolue la question», arménienne a renchéri Fatma Müge Gocek de l'université du Michigan qui a évoqué toutes les difficultés qu'il y a à travailler sur cette question. «En Turquie, on m'accuse de trahison mais les historiens arméniens qui travaillent avec nous dans un atelier commun subissent aussi de très fortes pressions de la part de leurs autorités», a raconté l'historienne bien décidée à aller de l'avant pour savoir ce qui s'est passé en 1915-1917 «quelque soit la qualification donnée à ces événements». (1)

L'historien Taner Akçam, travaillant lui aussi aux Etats-Unis a lui explicitement évoqué «la volonté d'épurer l'Anatolie de tous les non musulmans»et que ce plan a été étendu à l'ensemble du territoire après la nomination en 1915 d'Enver Pacha au ministère de la défense. Et les déportations massives ont eu même loin de la zone de front.

Le soutien du Premier ministre turc
Cette conférence représente par elle-même un tournant alors que les Européens mais aussi les Américains augmentent leur pression pour qu'Ankara reconnaisse la réalité de ce premier génocide du XXe siècle. Jouant son avenir politique sur les négociations d'adhésion à l'UE qui doivent commencer le 3 octobre, le premier ministre Recep Tayyip Erdogan, issu du mouvement islamiste, a soutenu les organisateurs au nom du principe de la liberté de recherche et d'expression. En mai dernier, il avait publiquement désavoué son ministre de la Justice qui accusait ces intellectuels de «trahison». Jeudi dernier, quand un tribunal administratif d'Istanbul tenta à nouveau de bloquer la conférence, il accusa la Cour «de jeter une ombre sur le processus de démocratisation et sur les libertés dans le pays». «Si nous avons confiance en nos convictions, nous ne devons pas craindre la liberté de pensée et je veux vivre dans une Turquie où toutes les libertés soient garanties», a encore répété samedi le Premier ministre.

L'opposition de gauche, le CHP, fut tout aussi catégorique et l'un de ses anciens leaders Erdal Inonu, fils du plus proche compagnon de Mustapha Kemal, le fondateur de la République, fut même le seul homme politique à assister au colloque au nom de la défense de «la liberté de débat et d'expression».

(1) Pour le droit pénal international, le génocide présuppose l'intention d'extermination et la planification.
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 PostPosted: Mon Sep 26, 2005 8:42 am    Post subject: Pictures Reply with quote Back to top

Photo-reportage par Yevrobatsi

Informations dans les Media turcs & video
 
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 PostPosted: Tue Sep 27, 2005 7:44 am    Post subject: Reply with quote Back to top

Turkish protest over genocide conference

The Guardian, UK
Nicholas Watt, European editor
Monday September 26, 2005

Turkey avoided a damaging row with the EU on free speech at the weekend when
a conference on the Armenian genocide was finally held in Istanbul after the
organisers circumvented a court ban.
With a week to go until Turkey opens formal membership talks with the EU,
academics broke new ground by discussing the extent of the killings of
Armenians by Ottoman Turkish troops from 1915-23.

Nationalists threw eggs and tomatoes at participants as they arrived at the
city's Bilgi University. Waving Turkish flags and chanting slogans, they
accused academics at the conference of betraying the nation by discussing
claims that Ottoman Turkish troops were responsible for the genocide of 1.5
million Armenians.

Recep Tayyip Erdogan, the Turkish prime minister, agrees with the
nationalists' claim that Turkish forces were not responsible for genocide in
the dying years of the Ottoman empire. But he was delighted the conference
took place - avoiding a row about free speech with the EU before membership
talks next Monday. The European commission accused the Turkish judiciary of
a "provocation" on Friday after an Istanbul court prevented the conference
from opening. Ankara's opponents in the EU, who are this week likely to
offer reluctant support for a framework for the membership talks, would have
been strengthened if the ban had succeeded.

But the conference organisers, who postponed the event in May after a
government minister declared that claims of genocide amounted to treason,
circumvented the ban by moving to a new venue.

The Turkish media welcomed the successful staging of the conference.
"Another taboo is destroyed. The conference began but the day of judgment
did not come," said the Milliyet daily.
Turkey's supporters in the EU will be relieved that the Turkish government
opposed the court order and was prepared to defend free speech. But Abdullah
Gul, the foreign minister, stood by the the official explanation that many
citizens of the Ottoman empire suffered terribly during the war. Claims of
an Armenian genocide were false, he insisted. "The Turkish people are at
peace with themselves and with their history," Mr Gul was quoted by Reuters
as saying.

http://www.guardian.co.uk/international/story/0,3604,1578139,00.html
 
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 PostPosted: Thu Sep 29, 2005 8:37 am    Post subject: 050926|LeMonde|Turquie: des historiens brisent le tabou Reply with quote Back to top

26 septembre 2005 | Le Monde | Sophie Shihab | Istambul (Turquie)

Turquie : des historiens brisent le tabou sur la question arménienne

C'est peut-être le quotidien Radikal (gauche libérale) qui a le mieux cerné l'événement marquant de l'actualité en Turquie, huit jours avant le début prévu des négociations d'adhésion à l'Union européenne : la tenue de la conférence ­ deux fois reportée ­ prudemment intitulée "Les Arméniens ottomans au temps du déclin de l'empire". Radikal a titré : "La Conférence a eu lieu. Le mot "génocide" y a été prononcé. Le monde continue à tourner. La Turquie est toujours là."

L'ironie se veut à la mesure de la force du tabou qui frappe encore, en Turquie, toute discussion sur ce que divers autres pays qualifient de génocide des Arméniens d'Anatolie, en 1915-1916. L'évoquer peut entraîner des menaces de mort ou des poursuites judiciaires pour "dénigrement public de l'identité turque" , comme l'a appris à ses dépens l'écrivain Orhan Pamuk.

Bravant cet interdit, des historiens turcs avaient prévu d'organiser, en mai, une conférence de collègues "non orthodoxes", c'est-à-dire qui ne se contentent pas de répéter la version officielle turque, qui reconnaît la réalité de massacres d'Arméniens mais assure que ces derniers, aidés par les armées qui dépeçaient alors l'Empire ottoman, ont tué un plus grand nombre encore de Turcs. La conférence avait été annulée au dernier moment, le ministre de la justice ayant qualifié ses organisateurs de "traîtres" .

La conférence avait été reprogrammée le 23 septembre, avec l'accord du gouvernement, soucieux de son image en Europe. Mais le 22 au soir, un tribunal administratif, saisi par des avocats nationalistes, s'est opposé une nouvelle fois à sa tenue, réclamant au préalable des renseignements sur son financement. L'UE a dénoncé cette "tentative d'empêcher la société turque de débattre de son histoire". Le premier ministre Recep Tayyip Erdogan a condamné l'arrêt du tribunal au nom de la liberté d'expression. Et le ministre des affaires étrangères, Abdullah Gül, a estimé que "les Turcs sont imbattables dans l'art de se faire du mal" ...

Le salut est venu de l'université privée Bilgi qui, non visée par l'arrêt administratif, a accueilli la conférence samedi 24 et dimanche 25 septembre... pendant que les policiers laissaient 200 nationalistes, de droite et de gauche, manifester devant l'université et lancer des oeufs sur les "traîtres" qui y entraient.

La plupart des journaux, plutôt hostiles à la conférence en mai, ont salué, dimanche, sa tenue. Les organisateurs s'en sont réjouis, estimant que l'opinion en sera influencée et que les historiens turcs "orthodoxes", même s'ils restent majoritaires, ne pourront plus s'imposer comme avant. "Cette conférence pourrait aussi ouvrir la porte aux débats sur toutes sortes de problèmes, au-delà de celui de l'Arménie" , a estimé l'un des participants, Etyem Mahcupyan.

[Article ici] © www.lemonde.fr 2005
 
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