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Pressemitteilung GSA: Schweiz soll Mord verurteilen

 
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iminhokis
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 PostPosted: Fri Feb 20, 2004 8:01 pm    Post subject: Pressemitteilung GSA: Schweiz soll Mord verurteilen Reply with quote Back to top

Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA)
Postfach 497
CH-3000 Bern 14
Schweiz
Telefon: 41 76-399-16 25
Email: shahinian@armenian.ch
Web: www.armenian.ch

Pressemitteilung
20. Februar 2004
Kontakt: Sarkis Shahinian
E-mail: shahinian@armenian.ch

GESELLSCHAFT SCHWEIZ-ARMENIEN ERSCHÜTTERT ÜBER BRUTALEN MORD UND FORDERT DEN SCHWEIZER BUNDESRAT AUF, DIESES VERBRECHEN ZU VERURTEILEN

Bern – Die Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA) verurteilt entschieden den Mord, der am Donnerstag in Ungarn an einem armenischen Armeeleutnant durch einen aserbaidschanischen Offizier begangen wurde. Der in einer Übungseinrichtung der NATO begangene brutale Mord spiegelt die aggressive Feindseligkeit und armenierfeindliche Haltung wieder, die Bakus völlige Unfähigkeit bei der Lösung des Konfliktes mit Berg-Karabach hervorgerufen hat. Dieses Drama trug sich eine Woche vor einem Gipfeltreffen zur Konfliktbeilegung in Berg-Karabach zu, zu dem die Schw. Eidgenossenschaft in das Genfer Zentrum für Sicherheitspolitik eingeladen hatte.

Das Opfer, ein 26jähriger armenischer Offizier, nahm an einem Programm im Rahmen des NATO-Programms “Partnerschaft für Frieden” teil. Gurgen Markarjan wurde am frühen Morgen des 19. Februar mit einem Beil und einem Messer von einem aserbaidschanischen Teilnehmer des Programms mit ungewöhnlicher Bestialität zu Tode gehackt. Der Tatverdächtigte ist der 27jährige Leutnant Rauf Safarow aus Aserbeidschan, der vor Ort während einem misserfolgten Mordversuch auf einen zweiten armenischer Offizier, festgehalten wurde.

Die GSA ist überzeugt, dass der armenische Staat besonnen und umsichtig auf diesen Akt der Barbarei reagieren wird und dass die internationale demokratische Gemeinschaft Armenien dadurch unterstützen wird, indem sie schnell und einmütig diesen Mord verurteilt, der nichts anderes darstellt als die Umsetzung fortgesetzter kriegerischer Äußerungen aserbaidschanischer Spitzenpolitiker, die die antiarmenische Hysterie des Landes zu einer Zeit anheizen, in der sowohl Armenien, als auch Berg-Karabach eine friedliche Annäherung an ihren Nachbarn betreiben. Dieser Akt ist leider kein Einzelfall, sondern steht in der Tradition der zutiefst rassistischen Grausamkeit, die sich in den Massakern an den armenischen Einwohnern von Sumgait (1988), Ganja (Kirowabad; 1989) und Baku (1999) zeigte, und unterstreicht ein weiteres Mal, dass eine Existenz der armenischen Bevölkerung Berg-Karabachs unter einem aserischen politischen und territorialen Dach weiterhin unmöglich ist und deshalb auch nicht erstrebenswert.

Der brutale Mord ist nicht allein beklagenswert, sondern ein eindeutiges und unmittelbares Ergebnis des von der Führung in Baku angeschlagenen antiarmenischen Tons. Es ist daher für die aserbaidschanische Führung überfällig, Verantwortungsbewusstsein zu zeigen, beginnend mit einer Verurteilung des heimtückischen Verbrechens durch Präsident Alijew. Der Mord an der ungarischen Universität für Verteidigung geschah einen Monat, nachdem Aserbaidschan drei armenischen Offizieren die Teilnahme an einer in Baku abgehaltenen Konferenz unter der Schirmherrschaft des NATO-Programms „Partnerschaft für Frieden“ verweigert hatte.

Die Gesellschaft Schweiz-Armenien erwartet, dass die internationale demokratische Gemeinschaft und das NATO Hauptquartier in Brüssel umgehend und deutlich diesen zutiefst barbarischen Akt verurteilen. Die GSA erwartet, dass die NATO geschlossen wirksame Maßnahmen gegen Aserbaidschan ergreift, nachdem dieses eine so brutale Art des Terrorismus in den Reihen seines Militärs zugelassen hat. Angesichts der aktiven Rolle, die die Schweiz in der Nato-Partnerschaft für Frieden spielt, erwartet die GSA, dass der Bundesrat der Schweiz ebenfalls diesen Mord eindeutig verurteilt und sich von Verbündeten distanziert, die den guten Ruf der Schweiz auf internationaler Ebene gefährden.
 
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