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26-04-05 ¦ 3sat ¦ Ararat [VO]

 
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iminhokis
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 PostPosted: Thu Apr 14, 2005 2:30 am    Post subject: 26-04-05 ¦ 3sat ¦ Ararat [VO] Reply with quote Back to top

Di, 26.4. ab 22.55 Uhr 3sat







26.4.2005 22:55 Uhr

ARARAT Erstausstrahlung

Spielfilm, Kanada/Frankreich 2002

Regie: Atom Egoyan

Fokus Armenien



Mit David Alpay, Charles Aznavour, Arsinée Khanjian, Christopher Plummer u.a.

Regie: Atom Egoyan

Länge: 115 Minuten



Ein 18-jähriger Kanadier armenischer Abstammung erzählt einem Zöllner die Geschichte des Völkermords an den Armeniern; ein alter Filmregisseur dreht einen Film darüber, bei dem die Mutter des Jungen als Beraterin mitwirkt. Ihr erster Mann kam bei einem Attentat wegen des Völkermords ums Leben, jetzt kämpft sie um die Liebe ihrer Stieftochter. - Das kunstvoll verschachtelte Drama des armenischstämmigen Regisseurs Atom Egoyan über die Ereignisse der Jahre 1915 bis 1918. Raffi, ein junger Kanadier armenischer Abstammung, reist in das Ursprungsland seiner Eltern, um für den armenischen Filmregisseur Saroyan Landschaftsaufnahmen für einen Film über den Genozid der Türken an den Armeniern zu machen. Auf der Rückreise wird er von einem Zollbeamten mit seinen Filmdosen festgehalten. Bei dem Verhör erzählt Raffi ihm die Geschichte vom Völkermord und der Suche nach seiner Identität. Innerhalb dieser Rahmenhandlung werden mehrere Geschichten erzählt, vor allem die der Dreharbeiten Saroyans für seinen aufwändigen Historienfilm, an dem auch Raffis Mutter, die Kunsthistorikerin Ani, als Beraterin mitwirkt. Sie erforscht Leben und Werk des armenischen Malers Arshile Gorky, eines der wenigen Überlebenden des Massakers in der Stadt Wan im Jahr 1915, dessen Geschichte Saroyan in seinem Film erzählen will. Anis Stieftochter Celia, die ein Liebesverhältnis mit Raffi hat, hasst ihre Stiefmutter, weil sie ihr die Schuld für den Selbstmord des Vaters gibt. Anis erster Mann war als armenischer Racheaktivist bei einem Anschlag auf einen türkischen Botschaftsangestellten ums Leben gekommen. Während der Dreharbeiten diskutieren Ani und Regisseur Saroyan über historische Glaubwürdigkeit und über die Frage, ob man die Gräuel des Völkermords in den opulenten Bildern eines Kinofilms darstellen kann und sollte. Am Ende verzichtet Saroyan auf eine naturalistische Nachinszenierung der Ereignisse, und Ani findet einen Weg, mit ihren Ängsten, ihren Erinnerungen und ihrer schwierigen Familiengeschichte fertig zu werden. Regisseur Atom Egoyan, 1960 in Kairo als Sohn armenischer Eltern geboren, wuchs in Kanada auf, wo er nach einigen Kurzfilmen 1984 mit „Die nächsten Angehörigen“ seinen ersten Spielfilm drehte. Es folgten „Familienbilder“ (1987), „Traumrollen“ (1989) und „Der Schätzer“ (1991) - wie sein Debütfilm komplexe, reflektierende Untersuchungen der Entfremdung von Familienmitgliedern und der Suche nach der eigenen Identität. Atom Egoyan begab sich 1993 mit dem Film „Calendar“ zum ersten Mal direkt auf die Spuren seines armenischen Erbes. In seinem vielschichtigen Drama „Ararat“ stellt er die Frage, wie sich heute im Ausland lebende Armenier des historischen Massenmordes an ihren Vorfahren erinnern sollen, denen in den Jahren 1915 bis 1918 1,5 Millionen Menschen zum Opfer fielen. Dabei reflektiert er auf mehreren Erzählebenen die Schwierigkeiten des Erinnerns und schließt auch die Perspektive der türkischen Seite ein.

3sat zeigt den Spielfilm als Erstausstrahlung im 3sat-Schwerpunkt „Fokus Armenien“ zum 90. Jahrestag, an dem sich Armenier auf der ganzen Welt an den Beginn des Völkermords erinnern, dem zwei Drittel der armenischen Bevölkerung zum Opfer fielen.
STIMMEN DER PRESSE:


"ARARAT ist eine herrliche und wichtige Erfahrung, gleich wie sehr Sie zu Tränen gerührt werden!"
LOS ANGELES DAILY NEWS


"Ein virtuoses Kartenspiel, kein Film über den Genozid, sondern dessen Gedenken und Verleugnen!"
LE MONDE


"Raffiniert konstruierte und wunderschön fotografierte Meditation über Heil und Versöhnung."
THE HOLLYWOOD REPORTER


"Egoyan verknüpft die Handlungsfäden und Themen so dicht, dass der Genozid wie ein Gespenst ungreifbar über allem spukt, während er die Verwicklungen von Erlösung und Vergebung erkundet."
LOS ANGELES TIMES

"Keiner von Egoyans Filmen hat so verschwenderisch die Voraussetzungen von Geschichtenerzählen in Frage gestellt wie ARARAT. Er zieht Parallelen zwischen der selektiven Sicht des Historienfilms-im-Film und der türkischen Leugnung der tatsächlichen Ereignisse und schliesst damit alle in den Prozess ein, durch den die Wahrheit nach je eigenen Bedürfnissen modelliert wird. Wer eine blutrünstige Anklage des Genozids an den Armeniern erwartet, wird zunächst enttäuscht. ARARAT wird diese unseligen Übergangsriten hinter sich bringen müssen, um endlich als das beurteilt zu werden, was es ist: eine sachdienliche und hochintelligente Betrachtung zur Moral des Geschichtenmachens."
THE STAR

"Ein Glück für Cineasten! ARARAT spielt einzig einfallsreich mit dem Medium, um Zuschauererwartungen zu trotzen. Ob Armenier, Türken oder andere - das Publikum kann Egoyans aufrüttelnde Betrachtungen zur Macht der Vergangenheit über die Gegenwart nur bewundern. Er unterläuft den Gemeinplatz, dass Geschichte von den Siegern geschrieben werde, durch den Vorschlag: Geschichte ist ein wandelbares Ding."
SCREEN INTERNATIONAL




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iminhokis
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 PostPosted: Mon Apr 25, 2005 12:45 pm    Post subject: Reply with quote Back to top

Für diejenigen, die heute (25.) nicht auf 2 Kanälen gleichzeitig gucken können Smile
 
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iminhokis
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 PostPosted: Mon Apr 25, 2005 10:08 pm    Post subject: Reply with quote Back to top

alle vor dem TV? am zappen? Laughing
 
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