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26-JAN-07| ARTE | "Heratchian"

 
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iminhokis
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 PostPosted: Fri Jan 19, 2007 2:28 pm    Post subject: 26-JAN-07| ARTE | "Heratchian" Reply with quote Back to top

Francais plus bas

Quote:
Freitag, 19. Januar 2007 um 12.10 Uhr
VPS : 12.10
Wiederholungen :
26.01.2007 um 11:05

ARTE

Ein Laden in
Dokumentationsreihe, Frankreich / Deutschland 2006, ZDF, Erstausstrahlung
Regie: Holger Preuße, Valerie Theobaldt


Der neue Sendeplatz "Gesichter Europas" zeigt, wie quicklebendig unser Kontinent ist. Schauplatz der ersten zehnteiligen Staffel sind Läden in verschiedenen Städten. Ob in London, Venedig oder Istanbul - als sozialer Mikrokosmos stehen sie alle für ein vielseitiges Europa.
"Der Armenier" im 9. Arrondissement von Paris ist ein gutes Beispiel für das friedliche Nebeneinander verschiedener Kulturen: So wie die Ware des Ladens aus mehr als 30 verschiedenen Ländern stammt, prallen mit einer griechischen Chefin und einem armenischen Mitarbeiter zwei Temperamente aufeinander, die bestens miteinander auskommen.


ZDF © Fernsehbüro/Anke Möller
(5): Paris: Orientalische Spezialitäten "Chez Heratchian"

"Ich kam am 1. Januar 1979 nach Frankreich, mit einem Koffer, einer Decke und 200 Francs in der Tasche. Am Anfang war es sehr schwierig. Ich habe einen Antrag auf politisches Asyl gestellt. Diese Arbeit hier habe ich zufällig gefunden. Der Laden ist mein Zuhause. Hier verbringe ich mehr Zeit als daheim. Es gibt Tage, an denen es mir nicht gefällt, aber auch Tage, an denen ich sehr glücklich bin", sagt Sezar Gokoglu. Er arbeitet seit mehr als 25 Jahren bei "Chez Heratchian", einem orientalischen Spezialitätengeschäft im Herzen von Paris. Im 9. Arrondissement heißt der Laden kurz "Der Armenier", weil ihn armenische Flüchtlinge vor rund 70 Jahren gegründet haben.
Sezar Gokoglu war einst Lehrer an einem Gymnasium, bevor ihn politische Unruhen aus der Türkei vertrieben. Seine Chefin, Madame Kourounis, ist vor fast 50 Jahren von einer kleinen griechischen Insel nach Paris gekommen. Ihren Traum, einmal wieder in die Heimat zurückzukehren, konnte sie nicht verwirklichen. Sie thront an der Kasse, gleich links neben der Eingangstür, hat die vier Angestellten fest im Griff und von ihrem Platz aus alles im Auge.
Sezar und Madame Kathy, wie die Angestellten ihre Chefin liebevoll nennen, wirken wie ein altes Ehepaar. Sie necken sich gegenseitig, sprechen offen aus, was sie vom anderen halten, und das ist nicht immer positiv, doch sie respektieren sich gegenseitig - hier die Chefin, dort der Angestellte, ohne den der Laden nicht laufen würde.
Der Spezialitäten-Laden ist nicht groß, knapp 70 Quadratmeter misst er vielleicht. Er wirkt noch schmaler dadurch, dass sich auf der einen Seite Gewürz an Gewürz, Trockenfrüchte an Datteln, Feigen an Pinienkerne reihen, an der gegenüberliegenden Wand die süßen Verführungen auf Backblechen liegen: armenische Kuchen wie Pakhlava und Nazouk, Kourabieh und Maarmoul oder die griechischen Halvas. Von der Decke hängen Würste und es gibt nichts, was in Plastik eingepackt wäre. Mehl, Falafel, Kaffee sowie Oliven, Safran und Öle sind in großen Blecheimern mit bunten Aufschriften abgefüllt, dicken Weckgläsern verschlossen oder in braunes Papier eingeschlagen. Es ist unter anderem das liebevolle Chaos und das Improvisierte, was die Kunden an dem Laden mögen.
In der Welt des Ladens herrscht das friedliche Nebeneinander der unterschiedlichen Kulturen. In den zahlreichen Holzkisten liegen unmittelbar nebeneinander Pistazien, Feigen, Datteln und andere Trockenfrüchte aus mehr als 30 Ländern. Für Sezar Gokoglu ist im "Heratchian" immer Olympiade - also die Zeit, in der die Waffen schweigen und sich die Völker über alle Unterschiede hinweg verstehen. Dies ist auch ein Grund, warum sich der gebürtige Armenier hier zu Hause fühlt und sich kaum eine andere Arbeit vorstellen kann.




Quote:
vendredi, 19 janvier 2007 à 12:10
Rediffusions :
26.01.2007 à 11:05

Visages d'Europe
(France, Allemagne, 2006, 26mn)
ZDF
Réalisateur: Holger Preuße, Valerie Theobaldt


Une boutique à Paris


ZDF © Fernsehbüro/Anke Möller
Rue Lamartine, dans le IXe arrondissement de Paris, une petite épicerie aux odeurs ensorcelantes. Madame Kathy, ressortissante grecque, trône à l'entrée du magasin où s'activent ses quatre employés, dont le malicieux Sezar, arménien. Du Parisien pur souche aux immigrés désireux de retrouver l'atmosphère de leur pays, de nombreux clients apprécient l'ambiance multiculturelle et détendue de ce petit îlot d'Orient.
 
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