Press release Switzerland - Armenia Association

Press release - Communiqué de presse - Medienmitteilung

 

August 27, 2010

 

Switzerland - Armenia Association

Association Suisse - Arménie

Gesellschaft Schweiz - Armenien

Schriftsteller Dogan Akhanli in Istanbul verhaftet

 

Am 10. August 2010 wurde der 2001 in Deutschland eingebürgerte, aus der Türkei stammende Schriftsteller Dogan Akhanli im internationalen Flughafen von Istanbul festgenommen. Die Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA) fordert die sofortige Freilassung des bekannten Menschenrechtlers, der sich unter anderem durch seinen Einsatz für die Anerkennung des Völkermordes an den Armeniern weltweit ausgezeichnet hat.

 

Nach 18 Jahren Exil reiste Dogan Akhanli am 10. August von Deutschland in die Türkei, um seinen schwer erkrankten Vater zu besuchen. Er wurde noch am gleichen Tag im Flughafen von Istanbul festgenommen, angeblich für einen Straftat, wofür der Schriftsteller in der 80er-Jahren bereits festgehalten und wochenlang gefoltert worden war. Nach seiner Flucht nach Deutschland, war Dogan Akhanli von den türkischen Behörden die Staatsbürgerschaft entzogen worden.

 

Die Haltung der heutigen türkischen Behörden gilt als äusserst unverständlich, vor allem in einem Moment wo die Türkei sich bemüht, sich gegenüber ihrer Vergangenheit als dialogbereit und europatauglich darzustellen. Auch der auf der Insel Akhtamar am 19. September dieses Jahres vorgesehene offizielle armenische Gottesdienst – der erste nach dem Völkermord an den Armeniern von 1915 – erscheint vor der Festnahme von Dogan Akhanli und den ständigen staatlichen Völkermord-Leugnungen als bitterer Zynismus und durchsichtige PR-Aktion. Die GSA ist über diese Festnahme äusserst empört und fordert die sofortige Freilassung von Dogan Akhanli.



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Press release - Communiqué de presse - Medienmitteilung

 

August 17, 2010

 

Switzerland - Armenia Association

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Gesellschaft Schweiz - Armenien

Serj Tankian et Viza : un son explosif de rock international

 

Viza a infiltré la scène musicale mondiale avec un son explosif de rock international. Des explosions et des cris venant des profondeurs de l'Europe de l'Est jusqu'aux déserts du Moyen-Orient se font entendre au travers de cette musique.

 

En août 2010, Viza lancera une tournée exceptionnelle en Europe avec Serj Tankian, ancien soliste du groupe System of a Down. Viza se produira sur scène avec Serj Tankian à Erévan, Athènes, Hambourg, Cologne, Paris, Zurich et Bologne en interprétant le nouvel album très attendu "Made in Tchernobyl", sorti le 31 juillet 2010.

 

Viza est un groupe de neuf musiciens internationaux de Los Angeles qui intègre des instruments traditionnels méditerranéens et orientaux tels que le doudouk (flûte en bois d'abricotier), le oud (guitare/mandoline) et les percussions dans une perspective musicale orientée hard rock. K'noup, l'intrépide leader et voix de Viza, commande la scène avec charisme et endurance. Chaque membre du groupe se distingue par des origines culturelles et des goûts musicaux différents qui concourent à tisser des sons multi-ethniques. Le résultat est un pur plaisir d'une musique bercée par le mouvement de la tête et des hanches.

 

Avec des spectacles à guichets fermés aux Etats-Unis et au Canada, les fans de Viza sont également connectés à travers le monde. Le groupe Visa a sorti deux EP et deux albums, ainsi qu'une vidéo primée. Avec la sortie de leur troisième album, le groupe aborde les questions de justice sociale. «Cet album est un commentaire satirique sur les horreurs de Tchernobyl – Il est important que le monde se souvienne des épisodes terribles de l'histoire humaine afin que nous puissions apprendre de nos erreurs et ne pas les répéter», a souligné Andrew Kzirian. Comme Serj Tankian, le groupe est aussi fortement engagé dans la reconnaissance internationale du génocide des Arméniens.

 

Viza est géré par Serjical Strike Management dirigé par Serj Tankian.



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Links:

Prévente des billets: www.ticketcorner.ch

Concert: www.freeandvirgin.com 

Vidéos, photos, extraits de concerts, calendrier, revue de presse: www.experienceviza.com

 

 

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Press release - Communiqué de presse - Medienmitteilung

 

April 23, 2010

 

Switzerland - Armenia Association

Association Suisse - Arménie

Gesellschaft Schweiz - Armenien

Médz Yéghérn : the limits of the diplomacy

 

[French] La dignité des états se mesure dans la cohérence des actions qu'ils entreprennent et dans les mots employés par leur diplomatie. Les puissances politiques et économiques internationales ont aujourd'hui le pouvoir de qualifier le caractère génocidaire ou non d’un crime. Dans le cas des Arméniens, les faits ont parlé avant le droit.

 

[German] Ist die Bedeutung der Rechtsstaatlichkeit unter Beweis zu stellen, muss die Würde einer Nation an der Kohärenz gemessen werden zwischen den Massnahmen, die sie ergreift, und den Worten, die sie ausspricht. In der Armenien-Türkei-Frage lässt die Schweiz diese Kohärenz vermissen.

 

Documentation: Message of President of RA Sargsyan and Fact sheets [PDF]


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Press release - Communiqué de presse - Medienmitteilung

 

29. März 2010

 

Switzerland - Armenia Association

Association Suisse - Arménie

Gesellschaft Schweiz - Armenien

Internationale Anerkennung des Médz Yeghérn

 

Die Gesellschaft Schweiz-Armenien (GSA) macht darauf aufmerksam, dass die internationale Anerkennung des Médz Yeghérn, der Völkermord von 1915, nicht lediglich eine Angelegenheit der armenischen Diaspora ist, sondern jene der ganzen armenischen Nation. Das war die Botschaft, die der Präsident der Republik Armenien, Serj Sarkssian, anlässlich seines Besuchs des Vernichtungslagers von Deïr-es-Zor (heute im Nord-Osten von Syrien) unmissverständlich zum Ausdruck brachte. Eine Reihe von nationalen Parlamenten ist gegenwärtig dazu berufen, den ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts förmlich zu anerkennen. Das Schweizer Nationalrat hat dies im Dezember 2003 erfüllt. Diese Angelegenheit wird auch von der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel bei ihrem heutigen Besuch in Ankara zum Ausdruck kommen.

 

Die GSA setzt grosse Erwartungen in Bundeskanzlerin Angela Merkel, die zurzeit in der Türkei auf Staatsbesuch weilt. Denn die Bundeskanzlerin hat sich mehrmals klar zur Faktizität der deutschen und europäischen Geschichte bekannt und dabei auch die unrühmlichen Geschehnisse und die Völkermorde an den Juden und den Armeniern anerkannt und verurteilt. Diese vorbildliche Haltung verdient grosse internationale Anerkennung und den tiefen Dank der GSA. Dass sich Angela Merkel von den groben Tönen des türkischen Premierministers Recep Tayyip Erdogans, der den Völkermord an den Armeniern leugnet und nun gar mit Ausweisung der letzten Armenier aus der Türkei droht, nicht beirren lässt, sondern sich in Ankara klar für die Völkerverständigung zwischen der Türkei und Armenien äussern wird, steht für die GSA ausser Frage. Die GSA unterstützt die massvolle Politik der deutschen Bundeskanzlerin, die sich der humanitären Tradition stärker verpflichtet fühlt, als wirtschaftlichen Sonderinteressen.

 

Zuversichtlich ist die GSA auch hinsichtlich der in den nächsten Tagen anstehenden Abstimmung im israelischen Parlament, der Knesset. Obwohl zwischen der Türkei und Israel eine strategische Verbindung besteht, und die Türkei im Nahost-Konflikt eine führende Vermittlerrolle innehat, lässt sich Premierminister Erdogan immer wieder zu unbedachten und beleidigenden Äusserungen gegenüber Israel hinreissen. Dieses Verhalten wird in Israels Bevölkerung mehr und mehr abgelehnt, sodass die Mitglieder der Knesset der anstehende Resolution zur Anerkennung des Völkermords an den Armeniern zustimmen werden. Das wird bei der GSA, in Armenien und in der armenischen Diaspora auf tiefe Genugtuung stossen, sind doch das jüdische und das armenische Volk durch die gleiche leidensvolle Geschichte verbunden.

 

Schliesslich verweist die GSA auch auf das Parlament Bulgariens, das sich nächstens ebenfalls mit der Anerkennung des Völkermords an den Armeniern auseinandersetzen will. Auch in Bulgarien ist die Erkenntnis längsten herangereift, dass sich die Geschichte der Völkermorde mit Leugnungen nicht vertuschen lässt.

 

In den USA hat die aussenpolitische Kommission des Repräsentantenhauses den Völkermord an den Armeniern vor wenigen Wochen anerkannt. Das Schwedische Parlament tat dies ebenso. Mit diesen positiven Signalen von Angela Merkel, Israel, Bulgarien, den USA und Schweden kündigt sich für Armenien und seine Diaspora ein politischer Frühling an, für den sie äusserst dankbar sind. Das weckt in der GSA die Hoffnung, dass sie dereinst auch den schweizerischen Bundesrat in diesen Dank einbeziehen kann, nachdem ja der Nationalrat den Weg zur Anerkennung des Völkermords geebnet hat.

 

Dokumentation: Rede des Präsidenten der Republik Armenien Serj Sarkssian in Deïr-es-Zor


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Press release - Communiqué de presse - Medienmitteilung

 

March 6, 2010

 

Switzerland - Armenia Association

Association Suisse - Arménie

Gesellschaft Schweiz - Armenien

Congrès USA: la vérité triomphe !

 

L'Association Suisse - Arménie (ASA) se félicite de l’adoption de la résolution H.R. 252 par la Commission des Affaires Étrangères de la Chambre des Représentants des États-Unis qui reconnaît le génocide des Arméniens. Ce vote donne la démonstration d’une intégrité morale et politique exemplaire. Malgré le déploiement de moyens considérables ainsi que l’indicible pression exercée conjointement par le gouvernement d’Ankara et le lobby pro turc, la vérité a triomphé.

 

Le génocide des Arméniens est un fait historique avéré qui ne peut pas être utilisé par la Turquie comme un instrument de chantage politique et économique. Dans le prolongement de ce vote, le Congrès et le Président des États-Unis doivent désormais s’élever contre les faussaires de l’histoire et porter les valeurs morales et l'exigence de justice.

 

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Press release - Communiqué de presse - Medienmitteilung

 

February 26, 2010

 

Switzerland - Armenia Association

Association Suisse - Arménie

Gesellschaft Schweiz - Armenien

 

&

 

Arbeitsgruppe Anerkennung (AGA)
- gegen Genozid, für Völkerverständigung g.e.V.
Postfach 41 10 24, D-12120 Berlin

Permanence haineuse en Azerbaïdjan contre les Arméniens

 

La persécution systématique des Arméniens de la République soviétique d'Azerbaïdjan a commencé il y a exactement vingt deux ans dans la ville de Soumgaït. Entre le 27 et le 29 février 1988, les 26000 habitants arméniens de cette ville industrielle située à 30 km au nord de Bakou, ont été la cible d'une des persécutions les plus horribles et sadiques de l'histoire humaine avec pour objectif leur expulsion définitive. Officiellement, les autorités soviétiques ont dénombré 32 morts. Cependant, des témoignages évoquent entre 400 à 500 victimes. Aucune enquête judiciaire n’avait été diligentée à l’époque.

 

En novembre 1990, une deuxième phase d'expulsion de la population arménienne a eu lieu dans la capitale Bakou ainsi que dans la deuxième plus grande ville d’Azerbaïdjan Kirovabad (aujourd'hui Gjandsche). Ces expulsions ont été suivies en avril 1991 par le lancement d’une opération militaire nommée «Opération anneau», avec pour objectif un plan d’extermination des habitants autochtones des villages arméniens dans la région autonome du Nagorno-Karabakh.

 

Cette politique d’anéantissement a été couronnée en décembre 2005 par la destruction de trois mille croix-de-pierre arméniennes de très haute valeur artistique et historique (à l’origine au nombre de 10000) de la nécropole de Djougha (dans l’enclave du Nakhitchevan). Ces croix-de-pierre ont été littéralement pulvérisées par les forces armées azéries.

 

Cette obsession destructrice a été documentée par des enregistrements vidéo qui ont été présentés par une délégation internationale, dirigée par le Groupe parlementaire Suisse-Arménie à l'ancien directeur général de l'UNESCO, M. Koïchiro Matsuura, le 16 octobre 2006. Malgré ces preuves irréfutables, la République d’Azerbaïdjan n'a pas été condamnée par l'UNESCO et n’a pas non plus été traduite devant un tribunal international.

 

Le mois dernier, l'Azerbaïdjan a déclenché une vaste campagne de propagande avec l’appui de certains médias européens. Cette campagne vise à détourner l'attention de l’opinion publique de la lourde responsabilité que porte l’Azerbaïdjan en matière des crimes contre l'humanité. La Arbeitsgruppe Anerkennung - gegen Genozid und für die Völkerverständigung (AGA) et l'Association Suisse-Arménie (GSA), regrettent que l’objectivité de certains médias puisse ainsi être altérée par la propagande initiée par un Etat, et invitent ces derniers au travail journalistique sur la question de l’ethnocide des Arméniens en Azerbaïdjan respectant les principes d’impartialité et d’indépendance.

 

Contact ASA  &  Contact AGA

 

 

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Documentations annexées:

  • «Von Sumgait bis Baku: Versuch einer menschenrechtlichen Beurteilung»: texte qui sera prononcé par Dr. Tessa Hofmann, Berlin, lors de la commémoration des victimes de Soumgaït, à Berlin Charlottenburg, le 27 février 2010 (document 1 en allemand)

  • «Proteste gegen den (eigenen) Balken im Auge des Anderen – Der Karabach-Konflikt in aktuellen und kontroversen TV-Kurzfilmen (Euronews, Deutsche Welle)»: analyse de Christian Kolter, Berlin (document 2 en allemand)

  • Vidéo de la destruction de la nécropole arménienne de Djougha

  • Memorandum à l'attention du Directeur général de l'UNESCO M. Koïchiro Matsuura concernant la destruction de la nécropole de Djougha
     
  • Résumé chronologique du conflit du Karabakh

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Press release - Communiqué de presse - Medienmitteilung

 

February 4, 2010

 

Switzerland - Armenia Association

Association Suisse - Arménie

Gesellschaft Schweiz - Armenien

Tentative d’instrumentalisation de la Suisse par la Turquie ?

 

Selon le quotidien Hürriyet, le secrétaire d’Etat aux Affaires étrangères de la Suisse, M. Michael Ambühl, recevra vendredi 5 février à Berne son homologue turc M. Feridun Sinirlioglu. Cette information a été confirmée hier par le Département Fédéral des Affaires Etrangères (DFAE). Le but de cette visite est la préparation par Ankara d’un document concernant les protocoles signés à Zurich le 10 octobre 2009 entre les ministres des Affaires étrangères arménien et turc. Ce document sera adressé aux chancelleries des Etats-Unis, de Russie, de France et d’Arménie.

 

Jusqu’à présent, le Parlement turc a retardé la ratification desdits protocoles, en imposant à Erévan la condition préalable, aucunement reprise par les documents signés, de résoudre le conflit du Karabagh de façon favorable à l'Azerbaidjian. En procédant de cette manière, la Turquie s’éloigne toujours plus de son engagement à ratifier les protocoles «dans un délai raisonnable» comme le texte de ces documents le stipule. Entre temps, l’Arménie a validé la conformité de ces protocoles à sa Constitution. Il devient évident qu’Ankara tente d’impliquer et de faire assumer à d’autres Etats, dont la Suisse, la responsabilité politique de ce qui se relève être de plus en plus un échec et d’exercer ainsi une pression diplomatique sur Erevan.

 

L’Association Suisse-Arménie (ASA) tient à souligner que la Turquie est seule responsable de l’impasse actuelle dans laquelle se trouve la ratification de ces protocoles et espère que la Suisse prendra soin de se tenir à l’écart de ce type d’agitation politique inutile.

 

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