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Armenier stellen sich vor: "Bolsahay"
Armenier in Istanbul

Es ist mittlerweile sehr überreichlich zu fragen, wie das Leben in Istanbul als Armenier ist, allein wegen der geschichtlichen Hintergründe und als Symbol der Minderheit.

Aber es gibt in jedem Land Minderheitsprobleme, die man nie gross herausheben sollte. Soweit man sich an die Gesellschaft anpassen kann und die eigene Herkunft nicht vergisst, ist der Rest überflüssig.

Es leben zur Zeit nur noch ca. 63`000 Armenier in Istanbul.

Damit sie sich nicht aus den Augen verlieren und zusammenhalten können wurden mehrere Möglichkeiten zustande gebracht wie z.B. verschiedene armenische Chöre, Sportvereine und Kulturvereine...

Wenn man die Möglichkeit hat dies alles mit dem Leben als Armenier im Ausland  zu vergleichen, stellt man fest, das man mehr an der eigenen Kultur , Traditionen und den eigenen Gemeinschaft verbunden ist trotz den politischen Umständen…

Man versucht die Kutlur und Verbundenheit zu wahren, die auch über Jahrzente hinaus, trotz politischer und religiöser Schiwerigkeiten in die Wiege eines jeden Armeniers geschaukelt wurde... Im Gegensatz zu dem was in "neutralen" Länder oft zu sehen ist, ist die eigene Kultur ein wichtiger Bestandteil zur eigenen Identität, dies sicherlich auch aufrgund der wohlbekannten Geschichte.

Selbst wenn in gewissen Massen eingeschränkt- so hat das armenische Volk immerwährend ihre Kirchen und Schulen versucht zu wahren..., dies ist heute nicht mehr so stark geprägt wie noch vor einigen Jahren....So ist es heutzutage auch etwas lockerer, seine armenische Identität nicht mehr in jeder Hinsicht verstecken zu müssen, so auch die Sprache.

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Deswegen spielt auch die heutige armenische Jugend eine grosse Rolle.

Immer mehr jugendliche geben sich aktiv Mühe  um Ihre eigene Kultur auf den Beinen zu halten, sei es mit Veranstaltungen oder verschiedenen Organisationen und wöchentlichen Versammlungen untereinander, die auch meist durch die Kirche unterstützt wird. Trotz all der Umstände mit denen sie konfrontiert werden, ist es beneidenswert zu betrachten wie sie sich bemühen ihre Identität zu bewahren. Die Identität als BOLSOHYE !!!

March 2003, Jenny Gazar


Autorin: Jenny Gazar, 21 J, geboren in der Schweiz von Armenischen Eltern stammend aus der Türkei. In jungen Jahren ging die Familie, auf Grund Berufsveränderung des Vaters, zurück nach Istanbul, wo Jenny das DeutscheGymnasium in Istanbul abgeschlossen hat. Zur Zeit ist sie in der Schweiz und absolviert ein Parktikum in der Gegen von Zürich. Wir danken Jenny für ihren Beitrag.

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