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"Ich bin keine armenische Sängerin !" - das erste, was einem schockiert,
wenn man mit Yerso spricht ist ihre Aufrichtigkeit.
Eine unheimliche
Feinfühligkeit mit der sie nicht nur einen Bewunderer verzaubert. Denn,
wenn nicht Yerso eine armenische Sängerin ist, wer darf sich dann sonst
dessen betitteln? In Yerso's Prinzipien ist ein Kompromiss nicht machbar
- es fügt zuviel Schmerz zu, denn um eine Armenische Sängerin zu
sein, müsse man auf Armenischem Boden singen...
Elise Yeghiguian Ohannessian, geboren in Marseille, hat
nie in Armenien gelebt, aber sie hat es immer gekannt. Ihre Vorstellung,
ihr Bild von Armenien ist immerwährend, einerseits so nah- andereseits
so unerhofflich fern, ein Bild geschildert von ihren Eltern, welche es aus
alten Zeiten mit sich tragen - die Erinnerung des verlorenen Bodens.
Wie oft ist Yerso in der Wohnung ihrer Mutter umherspatziert,
von welchem sie nicht das mindestete wirklich kennt? Ein Haus, welches man
für eine Lange Reise verlassen hatte, in welches man eines Tages zurückkehren
wollte... Wie hätte sie also, nach dem Tod ihrer Eltern- die letzte
Verbindung zwischen ihr und dem Land der Vorfahren, ihr Erbe weiterführen
sollen? Es bleibt ihr nur noch das direkteste und emotionellste aller Ausdrücke:
der Gesang.
"Alles andere als übliche armenische
Volksmusik, dies ist eine neue Zeitstimme in der
Armenischen Musikbranche"
Um mp3 von Yerso's neuster CD Zartong
zu hören, besucht ihre Homepage: <www.yerso.com> eine nicht nur wunderschöne
und designtechnisch interessante Seite, sondern auch speziell und spirituell
begleitet von Musik. Biografie, Geschichte, Filmprojekt und Fotos sind ebenfalls
zu sehen.
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