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Yerso
La nouvelle jeune voix de la musique arménienne - un je ne sais quoi d'autre...
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"Je ne suis pas une chanteuse arménienne !"
La première chose qui frappe lorsque l'on parle avec Yerso, c'est
sa sincérité, un sentiment si fort qu'il l'amène à
faire des déclarations choquantes pour plus d'un de ses admirateurs.
Car, si Yerso n'est pas une chanteuse arménienne, qui peut donc revendiquer
ce privilège ? Dans l'esprit de Yerso, aucun compromis n'est possible,
la douleur est trop vive, la plaie ancienne ne se refermera jamais : pour
être une chanteuse arménienne, il faut pouvoir chanter sur le
sol de l'Arménie...
L'Arménie... Elise Yeghiguian Ohannessian, née à Marseille,
n'y a jamais vécu, pourtant elle l'a toujours connue. Son image est
omniprésente, à la fois si proche et si désespérément
lointaine, une image transmise par ses parents qui ont emporté avec
eux, intact, le souvenir de la terre perdue.
Combien de fois Yerso s'est-elle promenée dans la maison de sa mère,
dont elle connaît les moindres recoins ? Une maison que l'on aurait
quittée pour un long voyage, mais où l'on finirait bien par
retourner un jour. Comment, alors, après la mort des parents, derniers
liens avec la terre des ancêtres, perpétuer leur héritage
? Il reste à Yerso le moyen d'expression le plus direct, le plus chargé
d'émotion : le chant.
"Quelque chose de complètement
différent de la musique populaire habituelle, c'est une nouvelle voix,
porte-parole de son temps, dans la musique arménienne"
Pour écouter un mp3 de l'album "Zartong", qui immortalise ses douleurs et ses espoirs, visitez sa page: <www.yerso.com>.
Le design en est très beau, vous y trouverez également des
photographies et des textes, accompagnés d'une douce musique.
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March 2003, TH / Nov. 2003 Wizard
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Yerso
Die neue, junge Stimme
der Armenischen Musik- mal ganz anders...
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_________Vor dem Konzert_______________________________________________________________
Endlich war der Moment da: Treffpunkt Lausanne / Lutry in der Villa Mégroz 21.01.04 um 20h30!
Aus verschiedenen Richtungen der Schweiz kam eine handvoll Leute an diesem
Abend angereist, um eines unvergesslichen Highlights Zeuge zu werden.
Yerso, genauer: Elise Yeghiguian Ohannessian, Mutter zweier Söhne und
wohnhaft in Marseille (Frankreich), hat uns allen mehr geboten als es wir
es erwartet hatten.
Ein kleines Cafe-Theater im französischen Styl, kleine Tische mit mehrheitlich
Schweizer Gästen hiess Yerso willkommen. Sie trat ein, in ihrer
natürlichen und ausdrucksvollen Art.
___________________________________________________DAS Konzert________________________
Gleich zu Beginn, eröffnete Sie das Konzert in ihrer schlichten aber sehr eindrucksvollen Person mit den Worten:
„Als erstes möchte ich der Schweizer Regierung und dem Volk danken, dass es den Genozid an den Armeniern anerkannt hat.“
Kurz aber klar, drückte Yerso das aus, wofür wir alle auch einstehen.
Aber das war nur der grandiose Anfang eines verzaubernden Abends....
Es war wirklich Musik vom feinsten, die uns für etwa 1 stunde verzauberte
und uns aus dem Alltag herausriss - ihre diese Stimme...zu schlecht deutsch:
wow !
Eine glasklare, kräftige Stimme begleitet von drei Musikern : einer
Pianistin, einer Cello Begleitung und auch der Bass hat nicht gefehlt.
Ihre Lieder sind nicht die typische Version armenischer Volkslieder und doch sind sie lebendiger und tiegfründiger den je.
Wie sie selbst sagt „ich bin keine Armenierin“ – worauf der Journalist entgegnet „...aber wer könnte mehr armenisch sein, als Yerso es ist“, so ist auch ihre Musik.
„Nicht nur eine gute Stimme und gute Begleitung ist wichtig,
sondern die Message die durch die Töne fliesst zählt und macht
das ganze erst gelungen“ – sagt sie selber nach dem Konzert. Und so war es.
Manch Auge blieb dabei nicht immer trocken... selbst wenn nicht alle die
Texte verstanden, so spürten alle im Saal die wertvollen Hintergründe
ihrer Lieder und Emotionen.
Ob über die Liebe, ob Ehrenlieder an das verfolgte Armenische Volk (Genozid),
ob Gedenklieder an Kriegsländer (geschrieben währen und für
den Golfkrieg) oder das Duett mit ihrer verstorbenen Mutter, deren Stimme
Yerso auf Tonband aufgezeichnet hatte, jedes Lied hat seine Geschichte.
Sie war hautnah, ja selbst Ihr Zittern konnte man sehn, Ihre packende Ausstrahlung fing alle Blicke auf.
________________Die Person, die Texte____________________________________________________
Die Texte schreibt sie nicht selber, teils interpretierte und teils von ihren
Freunden geschriebene und gelebte Geschichten. Bewusst, singt sie in West
wie auch Ostarmenischem Dialekt. Melancholisch aber oft provokative und intensive
Worte machen es zu etwas Speziellem.
Doch auch was anderes machte den Abend unvergesslich: Endlich und völlig
überraschend konnte man all die vertrauten Namen die man im armenian.ch-
Forum jedes Mal antrifft jetzt plötzlich auch in "Natura" sehen–was
wirklich "megalässig" war.
________________________________________________________________zum Schluss____________
Nachdem Konzert folgte dann die persönliche Signierung der aktuellen
CD von Yerso, dabei entstanden mit manchen von uns tiefe Gespräche,
auch kam Elise Yeghiguian Ohannessian, diese ungewöhnliche und trotzdem
irgendwie uns so vertraute Person zu uns und setzte sich an unseren Tisch-
was uns noch mehr erfreute.
Und anscheinend war der Zauber gegenseitig, wie sie uns anvertraute: „während
ich sang, spürte ich in der spannenden Ruhe des Saales die Anwesenheit
Armenier. Es war als hörte ich ihre Herzen mit dem meinen klopfen- im
Grunde unbeschreiblich, fast so wie in einer Kirche...“ so Yerso.
Ein wirklich unvergesslicher Abend.
...und vielleicht haben wir die Ehre sie schon bald wieder
in der Schweiz zu begrüssen. Wer diesen einmaligen Anlass also verpasst
hat, kann hoffen- und haltet sich am besten auf der Agenda von www.armenian.ch auf dem Laufenden.
____________________________Zitate der Zuschauer_________________________________________
"It was really a nice and cossy concert, full of warm and positive spirits."
Anna, Armenierin aus Leeds (UK)
„Die Musik von Yerso ist mir persönlich sehr "eingefahren", ich verstehe
nicht alles, doch die Emotionen sind unmissverständlich. das Konzert
war mit seiner Simplen Art unvergesslich schön.“
Alis, Armenierin aus Kt.Argau.
„Super-Bombastische Stimme in die man sich sofort verliebt wenn man sie
zum ersten mal hört . Musik die einem tief unter die Haut geht.“
Sarkis A., Armenier aus Kt. Zürich
„Yerso represäntiert das was ich fühle: eine tiefe und innige
Armenische Kultur ausgelebt und dargestellt in und für die Welt und
Kultur in der wir leben. Melancholie, Liebe, Glück, Schmerz und Trauer
in einem.“ Tamar H.
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February 2004, Eindrücke des Konzertes geschrieben von Tamar Hacoyan und Sarkis Akmeryanoglu, (31y) aus Kt Zürich
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